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Dienstag, 25. Oktober 2016

Vegan im G'schäft: Hafersalat für Pferdemädchen

Hilft bei: Fett in und an mir



Und sonst: Im G'schäft ist es immer wie folgt: sehr hungrig renne ich in die Kantine, freue mich über das Angebot, verfalle danach in ein Fresskoma und rieche außerdem auch für Meeting-Kollegen, die mich erst drei Stunden später treffen, nach Öl und Fett. Damit Öl in und um mich nicht den ganzen Nachmittag beherrscht, gibt es ab und zu einen Salat - einen ordentlichen Salat mit Kohlenhydraten drin. Nix LowCarb oder so, da habe ich ja nach zwei Stunden wieder Hunger. Als Grundlage eignen sich da allerlei Körner: Quinoa, Ebly, Grünkern und auch Hafer. Das freut das innere Pferdemädchen in mir. Den Hafer kriegst du in Heidenheim hier oder im Rewe, der ja zum Glück tatsächlich regionale Produkte verkauft.

Aufwand: Hafer muss lange kochen, damit auch Menschenzähne ihn gut kauen können. Aber von Aufwand kann hier gar keine Rede sein.

Brauchste:

200g Haferkörner
Salz
1/3 Gurke
6 kleine Tomaten
2 Frühlingszwiebeln
6 in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
15 Oliven
etwas gemischter Blattsalat
Olivenöl
Balsamicoessig
Mandelstifte


Den Hafer in 400ml Salzwasser ca. 35 Minuten offen Kochen und abkühlen lassen. Mandelstifte anrösten. Gemüse klein schnippeln und dazu geben. Wenn du den Salat so wie ich erst am nächsten Tag essen willst, solltest du das Dressing extra verpacken und die Salatblätter oben aufschichten, damit sie nicht durchweichen. Auch die Mandeln erst beim Verzehr über den Salat geben. Für das Dressing einfach zwei EL Essig, vier vom Öl und einen EL Wasser mit Pfeffer und Salz mischen. Die Oliven sind bei mir übrigens nur extra, weil ich dachte, meine Kollegin (mit der ich mir stets die Salate teile) mag die nicht....

Wenn ich eine fancy Food-Bloggerin wäre, hätte ich den Salat jetzt in Gläser verpackt. Bei mir hat es nur für eine überaus praktische, da leichte Box gereicht. Die gehen auch nicht kaputt, wenn man früh auf dem Weg ins G'schäft ziemlich verbimmelt, den Beutel mit den Boxen fallen lässt!



Sonntag, 3. August 2014

vegane Asia-Pfanne

Hilft bei: immer noch keine Küche

Und sonst: Langsam habe ich mich eigentlich an die selbstgebastelte Küche gewöhnt, aber immer wenn ich dann mal wieder Lust auf einen Kuchen habe, fällt es mir auf: Da ist kein Ofen. Ein wirklich sehr trauriger Zustand. Aber nicht mehr lange Freunde! In zwei Wochen wird es dann endlich so weit sein, die neue Zauberofen-Feenküche wird geliefert. Bis dahin kann ich euch nur weiterhin mit diversen Gerichten beglücken, die nicht mehr als zwei Herdplatten benötigen. Auch wichtig: die Zubereitung darf nicht viel Geschirr verbrauchen, da ich natürlich auch keine Spüle habe und nur mit Hilfe von zwei Schüsseln spüle... Das dürfte auch jeder Studierenden-Küche als Koch-Kriterium gefallen :) All diesen Kriterien entspricht das Wok-Gericht und da ich eben diesen in einer Umzugskiste von vor zwei Jahren wieder entdeckt habe, gab es bei mir Veggi Asia-Pfanne. Jammy!

Aufwand: sehr gering, Angaben reichen für ca. 2 Personen

Brauchste:
1 Beutel Reis (stinknormaler Langkornreis - oder worauf du Lust hast)
1 Handvoll Cashews
Kirschgroßes Stück Ingwer klitzeklein geschnitten
1 große Möhre in Scheiben geschnitten
200g Pilze geviertelt
1 roter Paprika in Stücke geschnitten
1 Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten
je eine halb ausgepresste Zitrone/Limette (muss nicht unbedingt sein, wenn du das nicht zur Hand hast)
1 Handvoll TK Erbsen
neutrales Öl
Sojasauce

Zunächst den Reis fertig kochen und die Cashews in einer separaten Pfanne anrösten. Dann neutrales Pflanzenöl im Wok heiß werden lassen und den klein geschnitten Ingwer kurz anbraten. Bis auf die TK Erbsen das Gemüse dazu geben und sieben Minuten anbraten. Dann den Reis dazu und alles fünf Minuten weiter Woken. Die TK Erbsen, den Zitronen-/Limettensaft und ein Esslöffel Sojasauce dazu, mit Pfeffer und Salz würzen, die Cashews drüber und fertig ist die Veggi Asia-Pfanne.

Lasst es euch schmecken!

Mittwoch, 11. Juni 2014

Grünkern-Oliven-Räuchertofu-Aufstrich


Hilft bei: Oliven-Reste

Und sonst: Oh man 38°C - unglaublich. Auf jeden Fall sollte man sich an solchen Tagen auf gar keinen Fall bewegen. Am besten nur liegen, trinken und essen. Ich schlage neben Salat, einfaches Brot mit leckerem Aufstrich vor. Ich hatte noch ein paar Reste: dunkle, in Knoblauchöl eingelegte Oliven, eingelegte getrocknete Tomaten und Räuchertofu. Und weil Kochen eben auch zu den eher unliebsamen Tätigkeiten an heißen Sommertagen gehört, gab es etwas aus dem Mixer: veganen Aufstrich.

Brauchste:
60g Grünkernschrot mit etwas Wasser fünf Minuten weich kochen
35g Oliver klein hacken
100g Räuchertofu winzig klein schneiden
4 in Öl eingelegte getrocknete Tomaten klitzeklein schneiden
3 EL vom Tomaten-Öl
etwas frische Petersilie
Pfeffer
Salz

Alles in den Mixer oder mit dem Pürierstab bearbeiten. Schmeckt herzhaft lecker!





Sonntag, 2. Dezember 2012

vegane Lebkuchen & Maracuja Sandwich


Hilft bei: Selbstreflexion

Und sonst: Neben meiner Arbeitswoche studiere ich ja Management an so einer dubiosen Business School. Wenn ich da durch bin, habe ich alle Hard Skills, um die Weltherrschaft zu übernehmen, überall veggi Backstuben aufzumachen und Luxus für alle einzuführen. Yeah. Leider ist es grad so unglaublich gemütlich für einen großen IG Metall Konzern zu arbeiten, dass diese Selbstständigkeit irgendwie anstrengend erscheint und ich lieber für euch im Privaten leckere vegane Lebkuchen backe. Aber wartet's nur ab. In zwei Jahren dann... Äh. Zurück zum Studium: für ein Seminar wurde uns die grandiose Aufgabe gestellt, doch mal etwas über uns selbst nachzudenken (& auch zu schreiben). Super! Das passt ja auch so zur Jahreszeit. Stärken und Schwächen analysieren. Nichts scheint mir spannender an einem Samstag Abend. Im Zuge dessen, habe ich mir aus Spaß mal ein paar alte Schulzeugnisse angeschaut. In der ersten Klasse heißt es noch ich bin "eine ruhige, freundliche und sehr zurückhaltende Schülerin". (So viel erst einmal zur Veränderungsfähigkeit!) Im Jahr darauf soll ich schon "das Schwatzen lassen". Das Zeugnis der vierten Klasse offenbart: "Ihre rege Phantasie und Sprachgewandtheit zeigen sich im mündlichen Ausdruck." Vier Jahre später dann, in der achten Klasse, nimmt das dann überhand: "Moni sollte sich bemühen, ihr Mitteilungsbedürfnis einzuschränken" - Na zum Glück gibt es 12 Jahre später diesen Blog hier.

Aufwand: mittel, du musst natürlich während die Sandwichhälften backen, die Creme anrühren - aber schwierig ist das gar nicht, außer es stellt für dich eine große Hürde dar, gleich große Kekse zu formen. Die Lebkuchen sind easy peasy.

Brauchste:
vegane Lebkuchen
200g Marzipan mit
2 EL Marmelade und
60ml warmen Wasser verkneten.
200g braunen Zucker,
je 75 g gemahlene Haselnüsse und Mandeln und
je 25g gehackte Haselnüsse und Mandeln dazu geben.
1 TL Backpulver,
1 TL Lebkuchengewürz (kann auch etwas mehr sein... einfach mal kosten) und
65g Mehl in die Schüssel werfen und alles zu einer schönen festen Masse verarbeiten. Diese Masse kommt auf
20 Oblaten.

Der Teig wird als flache Kugeln auf die Oblaten gedrückt. Er verläuft nur minimal - du kannst also fast die ganze Oblate nutzen. Und bloß nicht zu flach drücken - sonst wird der vegane Lebkuchen zu knusprig. Bei 160°C 'trocknen' die kleinen ca. 20 Minuten. Danach einfach mit Schokoladenguss überziehen und eine Mandel drauf setzen.



Maracuja Sandwich
250g weiche Alsan mit
60g Puderzucker schaumig schlagen.
225g Mehl und
80g Speisestärke dazu geben und zu einem Teig verarbeiten.

Jeweils zwei relativ gleich große Kugeln formen, auf das Backblech legen und mit einer in Mehl getauchten Gabel eindrücken. Bei 170°C backen die Hälften ca. 15 Minuten (es sind ziemlich genau zwei Bleche, Vorsicht: die laufen etwas auseinander, also nicht zu eng anordnen). Währenddessen kannst du die Creme vorbereiten:

70g Alsan mit
140 g Puderzucker zu einer gleichmäßigen Masse schlagen.
Das Fruchtfleisch von einer 'großen' oder ein einhalb kleinen Maracujas dazu und fertig ist die Creme.

Wenn die gebackenen Hälften abgekühlt sind, die Maracujapaste zwischen zwei Hälften und basta. Am besten gleich essen oder im Kühlschrank lagern!


Montag, 26. November 2012

vegane Ingwer-Orangen-Kekse und ein erster Plätzchenversuch












Hilft bei: Nebel

Und sonst: Es gibt Dinge, gegen die man sich beim besten Willen nicht wehren kann. Dazu gehört Nebel. Ich hab's mit Pusten, Leuchtraketen, Feuerlegen und Besprechen bei Vollmond (was bei Warzen hilft, kann bei Nebel nicht schlecht sein) versucht... Nichts hilft. Ich weiß - dem ein oder anderen meiner Freunde wird es schon hart auf den Sack gehen, dass ich den ganzen Tag nur am Nörgeln bin über die weißen Schwaden. Aber es ist ja auch einfach eine Scheißangelegenheit. Die Ostalb ist eindeutig der Hauptwohnsitz des deutschen Nebels. Andauernd Tote, weil sie auf der falschen Straßenseite fahren. Ich sehe nicht mal 50 Meter weit, tagelang ist es einfach nur dunkel. Neeeeeeeee. Hier werde ich nicht glücklich! Zumindest nicht im Herbst, Winter und Frühling. Ich glaube, im Sommer geht's.  Nun gut, zum Glück gibt es ja Öfen. Auch wenn mein 'neuer' alter Ofen ein Drecksteil ist (wir ihr merkt, ich bin echt nur am Nörgeln!!!), habe ich ihn zusammen mit zwei fleißigen Backfeen angeschmissen. Heraus kamen knusprige Ingwerkekse und etwas zu knusprige Plätzchen.



Aufwand:
gering, der Plätzchenteig muss aber ca. 1,5h im Kühlschrank ruhen


Brauchste:
Ingwer-Orangen-Plätzchen
Schüssel 1:
320g Mehl mit
1 Pck Backpulver vermischen.

Schüssel 2:
220g Alsana mit
70g braunem Zucker,
80g weißem Zucker und
1 Ei-Ersatz vermischen.
Die Schale einer Bioorange (natürlich klitzklein geraspelt) und
2 cm geraspelten Ingwer (wer es scharf mag, gerne auch mehr) dazu geben.
Die Mehlmischung dazu und fertig ist der Teig. Zwei cm große Kugeln formen und mit einer Gabel eindrücken.
Bei 200°C backen die Kekse ca. 12 Minuten.




Plätzchen
100g Alsana,
120g braunen Zucker,
1 Pck Vanillezucker,
1 Ei-Ersatz und
280g Mehl zu einem festen Teig kneten und 1,5h in Folie eingepackt im Kühlschrank ruhen lassen. Danach ausrollen und bei 180°C ca. 15 Minuten backen (ehrlich gesagt, habe ich nicht wirklich auf die Zeit geachtet, sondern nach Gefühl gebacken...). Wer kein Nudelholz hat, nimmt einfach die leere Weinflasche von gestern Abend. Wenn die kleinen Plätzchen abgekühlt sind, könnt ihr sie nach Belieben verzieren z.B. mit Zuckerguss (Puderzucker & Zitrone) und Blütenstaub, oder Zuckerperlen, oder Schoki und Nüsse oder oder oder....

Am Plätzchenrezept werde ich noch etwas feilen. Aber für den Anfang ist es auf jeden Fall eine knusprig-leckere Angelegenheit.




Sonntag, 7. Oktober 2012

Vegane Brownie-Küchlein



Hilft bei: Wortwechsel

Und sonst: Ja, ich weiß. Voll langweilig so ein Muffin mit Schokolade und Nüssen drin, den ich hier als Brownie-Schiki-Miki-Scheiß-Mist verkaufe. Aber hey, ich schaffe ja offiziell im Marketing & da gehört das einfach zum guten Ton. Tolle Wörter für einfache Dinge. Wenn ich zum Abendessen mal wieder Reis mit Scheiß mache, nenne ich das auch gern eine Haube aus Basmatihochlandreis mit Sommergemüse und frischen Gartenkräutern (na, wer sabbert da schon?). Frische Pasta zu Pilzragout klingt auch geiler als Nudeln mit Sowas. Eins ist jedoch klar: Es schmeckt ganz vorzüglich, egal wie es heißt. Ebenso verhält es sich mit diesen kleinen, feinen Brownie-Küchlein.

Aufwand: gering, außer es ist dir zu anstrengend, Schokolade klein zu hacken

Brauchste: 
Schüssel 1:
250ml Sojamilch mit einem Schuss
Apfelessig ca. fünf Minuten stehen und quellen lassen.
80ml Sonnenblumenöl dazu geben.

Schüssel 2:
150g Mehl,
160g Zucker,
35g Kakao (ungesüßt),
1/2 TL Backpulver,
1/2 TL Natron,
1 Päckchen Vanillezucker und
eine Prise Salz mischen.

50g Zartbitterschoki mit einem Hammer klein hacken und dabei noch alle angestauten Aggressionen los werden. Walnüsse nach Belieben zerkleinern.

Das Trockene mit dem Flüssigen vermengen, Schoki & Nüsse rein und ab in die Muffinförmchen. Bei 190°C backen die kleinen Küchlein ungefähr 18 Minuten. Unbedingt Stäbchenprobe machen!

Und dann: Schmecken lassen!

Freitag, 3. Februar 2012

Kaffee-Pekan Cupcakes



Hilft bei: "Entschuldigung, ich verstehe Sie nicht."

Und sonst: Niederländisch sprechen beim Einkaufen oder beim Umtrunk ist ja wirklich kein Problem. Geschäftsgespräche sind da schon ein anderes Kaliber. Ich find's ja meistens witzig, auch wenn ich zugegeben kurz vorher immer erstmal einen halben Nervenzusammenbruch inklusive Schweißausbruch vor Nervosität kriege. Es gibt die verschiedensten Reaktionen auf mein gebrochenes Holländisch. Da gibt es die, die besonders langsam und deutlich sprechen (das sind mir die Liebsten). Außerdem sind da noch jene, die irgendwie mit völligem Unverständnis reagieren und mich bitten, doch lieber mal eine Mail zu schicken. Das find ich dann auch nicht weiter schlimm, obwohl ich schriftlich natürlich komplett auf's Wörterbuch angewiesen bin. Und dann gibt es noch die, die lachen und auf Deutsch sagen: Sie sprechen doch gut Holländisch :)
Zum Beispiel sagte das dieser Mensch hier (hey Mutti, auf das blaue kannst du drauf klicken),  den hatte ich heute am Telefon. Der war wirklich sehr witzig. Naja und wenn mal einer dran ist, der nicht so locker ist, esse ich einfach so einen Cupcake und die Welt ist wieder in Ordnung.

Brauchste: Dieses Rezept mit folgenden Änderungen: Statt Mandeln nimmst du gehackte Pekannüsse, statt gemahlenen Mandeln einen Teelöffel Instant Espresso Pulver und das Bittermandelaroma lässt du bitte weg. Wenn die Kleinen nach dem Backen abgekühlt sind, mit geschmolzener veganen Schokolade und Nüssen verzieren. Fertig ist das "Endlich ist Wochenende" - Gebäck. Jammy!


Montag, 19. Dezember 2011

vegane Kokosmakronen und Vanillekipferl


Hilft bei: Weihnachtsstress

Und sonst: Ich könnte jetzt ein paar tolle Konsumtipps loswerden. Mach ich aber nicht. Ihr müsst euch schon selber was einfallen lassen. Da ich die Queen of selbstgemachte Geschenke bin, fällt mir das natürlich nicht sonderlich schwer, meine Mitmenschen glücklich zu machen. Ich beobachte außerdem ein ganzes Jahr lang, worauf die Leute anspringen und Weihnachten ziehe ich dann das Ass aus dem Ärmel. Na gut, ich gebe zu, letztes Jahr hatte ich nicht sonderlich viel Zeit über solche Dinge nachzudenken. Aber ich hab trotzdem schöne Sachen gefunden oder gemacht/hergestellt. Leider kann ich ja jetzt hier noch nicht verraten, was all die lieben Schweinebabys geschenkt bekommen, sonst ist ja die Überraschung versaut. Apropos Geschenke, weil ich, Moni Monaco, meinen Abschluss (wuhuuu, jipppi, yeahhhh!) gemacht habe, wollen meine Eltern mir unbedingt was schenken, das ich später mal meinen Menschen- oder Hundekindern zeigen kann „Des hamm mir de Omma und der Oppa damals 2011 zum Abschluss jeschenkt“. Mir fällt einfach nichts ein. Goldener Ring. Fette Uhr. Montblanc Füller. Pfff. Alles nicht wirklich meine Geschmacksrichtung… IPad, Smartphone etc. – Puhhh, wat soll ich damit machen? – Damit kann ich ja gar nichts backen!! Vielleicht fällt euch was ein?? Was wird denn da noch so traditionell verschenkt? Und bedenkt: Ich bin unmusikalisch, also eine Stradivari lohnt sich nicht und Urlaub is erstmal gestrichen für das nächste halbe Jahr, die Silvesterreise nach New York kann es also auch nicht sein… Da fällt mir was ein - ein geiler, gut-bezahlter Job wäre klasse!!!
So lange ihr darüber nachdenkt, was Moni glücklich machen könnte, hier erstmal etwas, das euch ganz sicher glücklich macht:

I – vegane Kokosmakronen
„Janz einfach!“

Brauchste:
200g Kokosraspeln
150g Puderzucker
2 Ei-Ersatz
2 EL SojaSaane
kleine Oblaten

Alles zu einer gatschigen Masse (gatschig = klebrig, zerrig, unter best. Umständen auch ekelhaft) verrühren und bei 180°C im vorgeheizten Ofen bei Umluft ca. 18 Minuten backen lassen. Reicht für ein ganzes Blech!

 













Wer ganz verrückt ist, taucht die kleinen fertigen Makrönchen in geschmolzene Zartbitterschokolade!




II – vegane Vanillekipferl
„Och janz einfach!“
 
Brauchste:
320g Mehl
250g Alsana
150g gemahlene Mandeln
1 Ei-Ersatz
1 ausgeschabte Vanilleschote
2 Päckchen Borbon-Vanille-Zucker
80-100g Rohrzucker (je nachdem, wie süß du bist)

Alles zu einer festen Masse verkneten und eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Dann kleine Würste formen und bei 160°C im vorgeheizten Ofen ca. 18 Minuten backen!
Abschließend Puderzucker drauf streuen – fertsch!



Kann man übrigens auch alles verschenken! :) 








Dienstag, 25. Oktober 2011

vegane Cookies mit Pekannuss und Schoki


Hilft bei: Freizeit

Und sonst: Hartz IV und der Tag gehört dir. Schön wär’s. Der Tag gehört auf jeden Fall grad mir, aber leider ohne Zuzahlung. Mama und Papa müssen noch her halten und mir meine drei Monate nach-Studium-Urlaub finanzieren. Was macht man so den ganzen lieben langen Tag, wenn man weder Ziel noch Aufgabe hat. Zunächst schlafen bis um 10Uhr. Scheinbar habe ich meine senile Bettflucht überwunden. Ich habe durchgeschlafen!!! Bis 10!!! Wuhuuuu. Ich raste aus. Dann Frühstücken, Duschen und eine Pippirunde mit Peppi. Schwupps ist es um 12. Dann heißt es: Klamotten nähen, stricken, basteln (muharhar) etc. Danach habe ich dann meisten schon wieder Hunger, also gemütliches Mittagbrot. Von 13-14Uhr telefonieren, dann loslaufen zum Kaffeeklatsch bis 16Uhr, danach dann eine große Pippirunde mit Peppi. Und dann musste ich Nüsse knacken mit einem Hammer, da mir das passende Gerät fehlte. Das ging so bis sechs und diente der Zutatengewinnung für jammy Cookies. Erstaunlich ist demnach, dass ich den Tag bisher ohne jeglichen TV Konsum rumgekriegt habe. Dies unterscheidet mich dann wohl doch vom „echten“ Arbeitslosen – der sog. Erwerblosis vulgaris. OBWOHL – ich musste mich ja mit den ganzen Studien zum TV Konsum auseinandersetzen und diese zeigen: zwischen arbeitender und nicht-arbeitender Bevölkerung gibt es keinen Unterschied bezüglich der Sender- oder Formatwahl. Lediglich die zweite Gruppe schaut ca. 13% mehr fern. – Da drücke ich halt ein bisschen den Durchschnitt :)

Brauchste                                                                            
 
280g Mehl mit
150g Zucker,
2 TL Natron und
1 Prise Salz mischen.

250g Alsana und
2 Ei-Ersatz beifügen und zu einer klebrigen Masse vermischen.
Ich hab das Ei-Ersatz Zeug mal fotografiert. So sollte das aussehen. Ganz schön abartig :)
 
70g klein gehackte Pekannüsse und
70g vegane Schokostücke dazu geben und verrühren.

Mit einem Löffel mittel große Kleckse (was für ein schönes Wort) des Teiges auf einem Backblech verteilen. Ich rechne immer acht Cookies pro Blech, weil ich immer Angst habe, dass sie ineinander laufen.
Bei 190°C backen die kleinen Leckereien ca. 15 Minuten.



















 Na dann losgenascht!

Montag, 24. Oktober 2011

veganes Apfelbrot


Hilft bei: Kater

Und sonst: Es gibt Abende, an die hat man einfach keine Erwartungen und am nächsten Tag muss man immer noch lachen, weil tausend absurde und lustige Sachen passiert sind. Samstagabend war so ein Abend. Ich war müde und wollte demnach eigentlich spätestens um Mitternacht in der Kiste liegen. Da ich aber jung bin und es zu meinen stereotypen Verhaltensweisen gehören sollte auf stickige, dreckige und laute Partys zu gehen, habe ich mich doch nicht für’s Bett entschieden. Ich dachte mir, naja bis drei Uhr kann ich schon mal ein bisschen das Tanzbein schwingen. Da wusste ich noch nicht, dass es statt um drei um acht werden soll, und dass ich zwischen verschiedenen Lokalitäten wechseln werde. Für Berliner Großstadtmietzen ist das natürlich nichts Besonderes. Für Jenaer und vor allem für meine Verhältnisse (insbesondere in letzter [Prüfungs]Zeit) aber durchaus etwas ungewöhnlich. Hinzu kommt, dass ich durch die ganzen doofen Prüfungen natürlich total aus der Übung bin/war. „Man is ja och nüscht mehr jewöhnt.“ The day after ist natürlich immer ganz besonders schön. Ich hatte samstags schon Vorbereitungen für ein Apfelbrot getroffen. Das hieß, ich musste es unbedingt am Sonntag backen. Das passte eigentlich nicht zu meinem „Zustand“ – aber da ich nicht wollte, dass das gute Zeug vergammelt, zwang ich mich zu körperlicher Ertüchtigung (in diesem Fall meine ich damit jegliche Bewegungen, die vom Liegen und Fernbedienungdrücken abweichen…). Schlecht war die ganze Aktion nicht, denn erstens habe ich jetzt ein echt leckeres Apfelbrot und zweitens war dieser Tag Dank der Backerei nicht ganz so sinnlos, wie diese Tage normalerweise sind :) 


Brauchste:
Am Abend zuvor:
750g Äpfel schälen und klein schnippeln.
200g braunen Zucker und
120ml Rum darüber geben und über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag hast du eingeweichte Äpfel und viel Saft. Das brauchst du alles!

500g Mehl mit
1 ½ Päckchen Backpulver,
2 TL Zimt und
2 EL ungesüßtem Kakaopulver mischen.

 
Das ganze dann wiederum mit 165g ganzen Haselnüssen verrühren.
Bei 200°C bäckt das Brot ca. 65 Minuten. Falls es oben schon etwas dunkel werden sollte, am Besten Alufolie darauf legen, dann kann es nicht verbrennen. Bei der Stäbchenprobe kann es sein, dass es immer noch etwas schliff ist. Das ist normal, denn das Brot ist sehr saftig!
Ich habe eine Kastenform und eine kleine (20cm) Springform gebraucht und beides vorher mit Backpapier ausgelegt. Sicher ist sicher, nech!?

Man kann dann noch etwas Puderzucker darüber sieben. Als Verschönerung.

Es schmeckt schon etwas winterlich, aber bei den Temperaturen ist das ja auch angebracht. Am geilsten finde ich die ganzen Nüsse da drin. Das macht echt was her.




Also dann: Lasst euch den geilen Scheiß schmecken!!!