Hilft bei: Kater
Und sonst: Es gibt Abende, an die hat man einfach keine Erwartungen und
am nächsten Tag muss man immer noch lachen, weil tausend absurde und lustige
Sachen passiert sind. Samstagabend war so ein Abend. Ich war müde und wollte
demnach eigentlich spätestens um Mitternacht in der Kiste liegen. Da ich aber
jung bin und es zu meinen stereotypen Verhaltensweisen gehören sollte auf
stickige, dreckige und laute Partys zu gehen, habe ich mich doch nicht für’s
Bett entschieden. Ich dachte mir, naja bis drei Uhr kann ich schon mal ein
bisschen das Tanzbein schwingen. Da wusste ich noch nicht, dass es statt um
drei um acht werden soll, und dass ich zwischen verschiedenen Lokalitäten
wechseln werde. Für Berliner Großstadtmietzen ist das natürlich nichts
Besonderes. Für Jenaer und vor allem für meine Verhältnisse (insbesondere in
letzter [Prüfungs]Zeit) aber durchaus etwas ungewöhnlich. Hinzu kommt, dass ich
durch die ganzen doofen Prüfungen natürlich total aus der Übung bin/war. „Man
is ja och nüscht mehr jewöhnt.“ The day after ist natürlich immer ganz
besonders schön. Ich hatte samstags schon Vorbereitungen für ein Apfelbrot
getroffen. Das hieß, ich musste es unbedingt am Sonntag backen. Das passte
eigentlich nicht zu meinem „Zustand“ – aber da ich nicht wollte, dass das gute
Zeug vergammelt, zwang ich mich zu körperlicher Ertüchtigung (in diesem Fall
meine ich damit jegliche Bewegungen, die vom Liegen und Fernbedienungdrücken
abweichen…). Schlecht war die ganze Aktion nicht, denn erstens habe ich jetzt
ein echt leckeres Apfelbrot und zweitens war dieser Tag Dank der Backerei nicht
ganz so sinnlos, wie diese Tage normalerweise sind :)
Brauchste:
Am Abend zuvor:
750g Äpfel schälen und klein schnippeln.
200g braunen Zucker und
120ml Rum darüber geben und über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Tag hast du eingeweichte Äpfel und viel Saft.
Das brauchst du alles!
500g Mehl mit
1 ½ Päckchen Backpulver,
2 TL Zimt und
2 EL ungesüßtem Kakaopulver mischen.
Das ganze dann wiederum mit 165g ganzen Haselnüssen
verrühren.
Bei 200°C bäckt das Brot ca. 65 Minuten. Falls es oben schon
etwas dunkel werden sollte, am Besten Alufolie darauf legen, dann kann es nicht
verbrennen. Bei der Stäbchenprobe kann es sein, dass es immer noch etwas
schliff ist. Das ist normal, denn das Brot ist sehr saftig!
Ich habe eine Kastenform und eine kleine (20cm) Springform
gebraucht und beides vorher mit Backpapier ausgelegt. Sicher ist sicher, nech!?
Man kann dann noch etwas Puderzucker darüber sieben. Als
Verschönerung.
Es schmeckt schon etwas winterlich, aber bei den
Temperaturen ist das ja auch angebracht. Am geilsten finde ich die ganzen Nüsse
da drin. Das macht echt was her.
Also dann: Lasst euch den geilen Scheiß schmecken!!!
habs ausprobiert ist super lecker :-))
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