Hilft bei: Erasmusparty.
Und sonst: Wenn nichts los ist, aber der Drang nach Bespaßung groß
ist (woaw der Reim is fett), dann kommt es vor, man begibt sich auf
Veranstaltungen, die man schnell wieder verlassen will. Dazu gehören
Erasmus-Partys. Ich kenne das ja aus eigener Erfahrung. Ich war auch mal
Erasmus-Studentin und bin mir über den Sinn dieser Zusammenkünfte im Klaren.
Ist ja auch ganz logisch: Man ist neu in der Stadt, kennt sich noch nicht so
gut aus und braucht jemanden, der dabei hilft, wieder nach Hause zu finden. Ich
hingegen habe einen grandiosen Orientierungssinn und begebe mich da nur aus
sozialpsychologischen Gründen hin. Das ist sozusagen ein super Feldexperiment.
Nun war ich also die Einheimische und beobachtete die „Neuen“ bei der Balz. Ich
stellte schnell fest, dass ich viel zu nüchtern war, um sowohl das Verhalten
als auch die Musik zu ertragen. Ich würde die Musik als Mischung aus Bollywood
und Balkanbeats beschreiben. Schrecklich sozusagen. Deswegen merke! – wenn
nichts los ist, aber der Drang nach Bespaßung groß ist, dann lieber mal nen
Kuchen backen. Zum Beispiel Donauwelle. Kann man nur machen, wenn Oma vom Dorf
glückliche Eier von glücklichen Hühnern vorbei gebracht hat und wenn man ein
bisschen Zeit hat.
Brauchste:
Für die Creme I:
Zunächst eine Tüte Pudding nach
Anleitung auch gern mit VanilleSojaMilch fertig machen und zur Seite stellen.
Für den Teig:
375g Alsana mit
230g Zucker schaumig rühren. Nach
und nach
6 große Eier dazu geben und
weiter schaumig rühren.
250g Mehl mit
2 TL Backpulver mischen und zur
Schwabbelmasse geben. Glatt rühren.
Den Teig in zwei gleiche Teile
trennen und in die eine Hälfte
3 EL ungesüßtes Schokoladenpulver
geben.
Zuerst den hellen Teig auf einem
Blech verteilen. Darauf dann den dunklen geben. Man könnte vermuten, dass es da
zu Vermischung kommt. Es geht aber ziemlich gut und einfach.
Ein Glas Kirschen abtropfen
lassen. Da bleiben für gewöhnlich 350g Kirschen übrig. Diese dann formschön im
Teig verteilen.
Dieser bäckt dann bei 175°C 30
Minuten.
Für die Creme II:
Währenddessen
150g Alsana mit
4 EL Puderzucker schaumig
schlagen und den Pudding unter heben. Ab in den Kühlschrank.
Ca. 150g Zartbitterkuvertüre
schmelzen und einfach auf dem Kuchen verteilen. Mit einer Gabel, oder wer hat
mit so einem Kamm für Torten (keine Ahnung was da der Fachbegriff ist), ein
Wellenmuster in die noch flüssige Kuvertüre ziehen, fertig ist die Donauwelle.
Wenn der Kuchen angeschnitten
wird, zeigt sich gleich der doppelte Welleneffekt. Durch den zweifarbigen Teig,
in den die Kirschen einsinken, entsteht auch „innerhalb“ des Kuchens ein
Wellenmuster.
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