Samstag, 21. Dezember 2013

Vegane Vanillekipferl

Hilft bei: Fehler in der Matrix

Und sonst: Dank der Matrix können wir uns ja allerlei Erscheinungen im Alltag erklären. Wer kennt sie nicht, die Déjà-Vus? Noch viel gruseliger finde ich ja die Menschen, die man immer und überall sieht. Ok ich gebe zu, das ähnelt schon eher dieser Beobachter-Geschichte bei Fringe… aber, bevor ich zu sehr in Serienwissen einsteige, zurück zur Matrix: Es gibt Menschen, die verfolgen mich. Ich war mal Joggen (ja aus Versehen hab ich mich bewegt, das war aber das einzige Mal, danach hab ich aus gegebenem Anlass sofort wieder damit aufgehört). Unterwegs sah ich einen Mann, der mich an Einstein erinnerte, runde Brillengläser hatte und einen großen Koffer mit sich trug - und das im Wald! So nach zehn Minuten saß er auf einer Bank an der ich vorbei rannte und noch mal 10 Minuten später kam er mir auf einer Wiese entgegen(!). Und jetzt könnt ihr alle sagen, was ihr wollt, aber das ist WOHL der Fehler in der Matrix. Mein Fehler in der Matrix!! Alles andere wäre krass, denn es würde bedeuten, ich renne langsamer als ein alter Mann mit Koffer gehen kann. Moment… Äh….

Aufwand: sehr gering, aber der Teig sollte so zwei Stunden im Kühlschrank ruhen

Brauchste:
250 g Mehl
70 Zucker
1 Prise Salz
die abgeriebene Schale einer Zitrone
die 'Füllung' einer Vanilleschote
200 g Alsan

Alles zu einem schönen Teig verkneten, in Folie verpacken und für zwei Stunden ab in den Kühlschrank. Den Teig rollst du dann zu einer (veganen) Wurst und schneidest kleine Scheibchen ab, die du dann in die typischen Vanillekipferl-Form bringst. Der Teig verläuft nur etwas im Ofen. Bei 190°C backen die kleinen Teilis 10-12 Minuten.

Wenn sie noch warm sind, werden sie mit einer Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker bestreut. Fertig! Super lecker! Die waren ganz schnell weg.



Montag, 9. Dezember 2013

vegane Apfel-Tartelettes


Hilft bei: Beschallung von oben

Und sonst: Juchu, wieder etwas worüber ich mich aufregen kann: Es ist Samstag Nacht bzw. Sonntag gegen fünf Uhr morgens. Ich befinde mich in einem herrlich wohligen Zustand - eigentlich mein Lieblingszustand - im Tiefschlaf. Plötzlich ertönen seltsam laute Geräusche von oben. Scheiße. Mein Nachbar ist grad nach Hause gekommen und dreht wieder munter an seinen Turntables. Er ist 'beruflich' DJ. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die dafür Geld ausgeben. Keine Ahnung, was genau das für eine Musikrichtung sein soll. Ich vermute schlechter Hiphop. Der hört das da oben immer so laut, dass es sich anfühlt, als stünde er neben meinem Bett und quält mich mit undefiniertem Tonbrei. Am Anfang dachte ich: Resch dich net uff. Aber nun: Pünktlich jeden Tag 22.30 Uhr, wenn ich die Äug'lein zu machen will, um mich vom Backstress des vorherigen Tages zu erholen, dreht er über mir auf. Und ich trau mich einfach nicht, den Spießer raushängen zu lassen und im rosa Schlafanzug nach oben zu gehen und zu sagen: "Hackt's oder was?" Nun ja, da hilft wie immer nur eins: weihnachtliches Backen (und Ohropax vielleicht).

Aufwand: gering - kann jeder

Brauchste:
300 g Mehl
150 g Alsan
70 g Zucker
1 TL Lebkuchengewürz
die abgeriebene Schale einer Orange
1 Prise Salz
die 'Füllung' einer halben Vanilleschote
1 EL SojaCuisine

Aus diesen Zutaten einen schönen festen Teig formen und in vier gefettete Tartelette-Formen füllen. Bei mir war es eine größere und drei von den kleinen mit ca. 15 cm Durchmesser. Mit der Gabel ein paar Löcher in den Boden stechen.

3-4 Äpfel mit Schale in Scheiben
3 EL Holunderbeeren-Marmelade
gehobelte Mandeln

Die Apfelscheiben gestapelt in den Förmchen verteilen. Die Marmelade mit 2 EL heißem Wasser auflösen (am besten in einem kleinen Topf) und dann auf den Äpfeln verteilen. Zum Abschluss noch ein paar gehobelte Mandeln drüber und ab in den Ofen - bei 180°C für 25 Minuten. Wenn es zu heiß von oben wird, am besten Alufolie über die Törtchen legen.


Dienstag, 12. November 2013

Herbst-Reste-Essen

Hilft bei: "Da ist ja noch dieses Stück Kürbis"

Und sonst: Eigentlich schreit das Wetter gerade nach schlechter Laune. Ich hingegen freue mich ungemein über Regen und kalt und pfui. Warum? Ganz klar: Ich kann guten Gewissens am Ofen und Herd stehen und leckere Dinge zaubern. Im Sommer, als ich immer draußen spielen war, musste der Ofen eine kleine Ruhepause einlegen. Ich weiß, die Kürbis-Zeit ist nun fast schon wieder vorbei… Aber genau deswegen der Post: Hast du vielleicht auch noch so einen kleinen Rest übrig? Ich hatte nur noch ein kleines Stück Kürbis im Kühlschrank und mal wieder wenig Zeit. Deshalb gab es Nudeln mit Sowas. Sowas war in diesem Fall der restliche Kürbis. Ja und dann war doch noch dieser Granatapfel im Obstkorb. Ich finde das sooo lecker, wenn es nicht immer so eine Sauerei wäre. Aber ich habe alle meine Kräfte gesammelt und das Ungeheur entkernt. Und weil es grad so schön war, musste ich noch ein paar Orangen entsaften. Wenn das mal nicht das perfekte Herbst-Vitamin Abendessen ist?!

Aufwand: gering, außer du versuchst auch zum Nachtisch einen Granatapfel zu entkernen…

Brauchste:

Also zu allererst den Kürbis in Würfel schneiden und zusammen mit einer Frühlingszwiebel (ja, auch die gibt es im Herbst, höhö) in einer Pfanne anbraten mit Salz und Pfeffer und Muskat (nur wer es mag) würzen, und dann Wasser drüber - nur ein wenig, denn das soll verkochen. Am besten immer nach kippen, wenn es verdampft ist, bis die kleinen Würfelchen durch sind. Das dauert ca. 20 bis 25 Minuten. Danach löschst du die Würfel mit Sojasahne ab.

Zeitlich abgestimmt solltest du dann auch die Nudeln deiner Wahl kochen. Und kurz bevor dann alles fertig ist, schneidest du Brot in Stücke und schmeißt diese mit etwas Alsan in die Pfanne. Alles über die Nudeln und fertig ist das Herbstgericht.





Freitag, 18. Oktober 2013

Kein Rezept, aber eine Idee...

Hilft bei: Studium frisst Back- und Koch-Zeit

Und sonst: Dass die Zeit für das Backen nicht reicht, war ich ja schon gewohnt, aber nun reicht sie nicht mal mehr, um etwas Ordentliches zu kochen... Dass ich keine neuen Rezepte posten kann, hat allerdings auch einen positiven Grund: Ich war im Urlaub! In Portugal konnte ich auch viel Veggifood genießen. Ich war ein bisschen überrascht: Es war möglich wirklich an jeder Ecke vegetarisch / vegan zu essen. Selbst im Gammel-Burger Laden gibt es eine fleischlose Alternative.
Gleich am ersten Abend in Lissabon war ich im Jardim do Sentidos. Neben selbst gebackenem Brot mit veganen Aufstrichen hatten wir 'Kebab' (also für mich ist das ja eher so ein Döner-Teil, aber in Portugal wurde alles so bezeichnet, was am Spieß ist...) und 'Stroganoff'.  Vielleicht inspiriert dich ja eins der Bilder! Ich hoffe, bald wieder einen 'echten' Post und vor allem ein 'echtes' Rezept zu veröffentlichen.

 Die Spieße bestanden aus Tofu, Pilzen und Zwiebeln.

Mein leckeres 'Stroganoff' bestand aus vielen verschiedenen Pilzen, Aubergine, Zwiebeln, Scharlotten und Saitan.

Sonntag, 1. September 2013

GadoGado vegan


Hilft bei: Strategische Neuausrichtung

Und sonst: Liebe Freunde des Zuckers, wie es sich als nicht zurechnungsfähige Business-School Studentin gehört, habe ich mich nach SWOT -, PEST -, Risiko- und was-weiß-ich für Analysen dafür entschieden, mich nach Ansoff um eine Produkt-Entwicklungsstrategie zu bemühen. Das ganze natürlich nur, um die Wünsche meiner Kunden befriedigen zu können. Im Klartext: Es gibt jetzt nicht nur Backrezepte für euch kleinen Schweinebabys. Auch werden ab und zu Nachmachrezepte für den Herd präsentiert. Ich war gerade ein paar Wochen in Brasilien und dort habe ich das ein oder andere Gericht gefunden, dass ich vegetarisieren oder gar veganisieren kann. Doch dafür braucht es noch Vorbereitung. Deshalb habe ich in meine internationale Essenskiste gegriffen und indonesisches GadoGado hervorgezaubert - mit veganer Erdnuss-Soße. GadoGado habe ich öfter in Holland gegessen. Dort ist das ein gängiges Gericht, da Indonesien ja mal niederländische Kolonie war. Das Gericht ist eigentlich vegetarisch. Auch ich habe es vegetarisch gekocht. Die Veganer unter euch können das gekochte Ei einfach weglassen. Der Rest ist nämlich gänzlich ohne tierische Produkte. Eigentlich wird GadoGado kalt gegessen. Ich mag es lieber warm. Das ist allerdings eine ziemliche Herausforderung. Denn das ganze verschiedene Gemüse muss irgendwie gleichzeitig gar sein... Wenn du dich allerdings mit einer kalten Variante zufrieden gibst, kannst du ganz in Ruhe alles der Reihe nach kochen.

Aufwand: mittel

Reicht für: zwei Ausgewachsene oder drei Zwerge

Brauchste:
1. Erdnuss-Soße
2 gehackte Knoblauchzehen und
1 kleine, gehackte Zwiebel und einen Löffel Curry-Paste in etwas Öl anbraten.
125g Erdnusspaste (Pindakaas - hab ich im Asia Laden gekauft) dazu geben und vermischen.
125ml Kokosmilch und
150ml Wasser beimischen und kurz aufkochen lassen.
Zum Würzen hatte ich auch aus dem Asia-Laden eine Mischung gekauft: "Sate". Das kann man schon mal guten Gewissens benutzen :)
Ansonsten gehört Tamarindenpaste und Kecap Manis mit in die Soße. Ich werde das nächste mal noch ein Zitronengras-Stängel mit kochen. Mir hat das ein bisschen am Geschmack gefehlt. Für ganz Faule gibt es auch ganz fertige Soßen.

2. Gemüse
6 kleine Kartoffeln
2 Möhren
2 Hände voll Bohnen
einen halben kleinen Chinakohl
ein paar Sprossen
(Eier, wer mag)
Gurke
(Salat, wer mag)

Bis auf die Sprossen, den Salat und die Gurken kochst du alles, bis es gar ist. Den Chinakohl in Streifen schneiden und nur kurz ins kochende Wasser schmeißen. Alles mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Dann ab auf den Teller, ein Schälchen Erdnuss-Soße dazu und für die Fleischesser noch ein paar Krabbenchips. Sieht schön aus und schmeckt herrlich. Ich muss dazu sagen, dass es auch viele Leute gibt, die Erdnuss-Soße richtig ekelhaft finden. So ging es mir am Anfang, aber mittlerweile lieb' ich es.


Dienstag, 20. August 2013

Vegane Zitronentorte

Hilft bei: keine Zeit mehr für den Blog

Und sonst: Der Blog lebt noch! Er ist nicht tot. Ich bin nur grad außer Haus und habe einen eingeschränkten Ofenzugang. Deshalb möchte ich nur eine kleine Rückmeldung geben. Aber glaubt mir, es kommen wieder bessere Zeiten. 

Brauchste: Ich habe nachgebacken (jaaaa, ich habe nicht einmal Zeit, die Zutaten nieder zu schreiben...). Dieser feine Blog bietet viele leckere Rezepte. Viel Spaß beim Nachmachen! 


Sonntag, 12. Mai 2013

vegane Oreo-Schoko-Cupcakes

Hilft bei: Zecken

Und sonst: Das Schwabenländle hat ja bis auf die Landschaft nicht allzu viel Schönes zu bieten (auch nette Menschen, da kann ich nicht meckern... ach ja und Großunternehmen, obwohl ich nicht weiß, ob ich die 'schön' finde...). Deshalb hat auch mich das Wanderfieber gepackt. Modisch optimal eingekleidet, stampfe ich schweißgebadet jeden Berg der Alp und wenn es sein muss auch des Allgäus hinauf. Ja meine Beine haben sich schon nach zweimaligem Gebrauch zu absoluten Stahlapparaten entwickelt. Berge hinauf wandern ist für mich auch kein Sport (trotz der massiven Ausdünstung von Körperflüssigkeit) - denn Sport find ich, wie ich schon mehrfach erwähnt habe, scheiße. Womit ich dabei nicht gerechnet habe, sind die widerlichen kleinen Biester, die mir mein Blut abzapfen wollen. Tierliebe hin oder her. Zecken sind abartig. Ich hatte so was ja nie. Nie nie. Und nun plötzlich klebte mir so ein schwarzer Bubbel am Bein und labte sich an meinem Lebenssaft. Leider war meine Freundin Kater-Ina nicht da, die meinem Hund schon immer mit den bloßen Fingern die Tiere aus dem Leib gezerrt hat. Ich musste noch zwei Stunden warten, bis mich ein Zeckenheld mit dem passenden Werkzeug vom Ungeziefer befreite. Darauf musste ich mir erstmal einen Oreo-Schoko-Cupcake gönnen. Der macht nämlich auch immun gegen jegliche Krankheiten, die Zecken sonst so übertragen, wie z.B. Unmut, Traurigkeit, Paranoia etc. Also auch wenn ihr grad keine Zecke habt, empfehle ich das Nachbacken (Ja, Oreos sind tatsächlich neuerdings vegan!).

Aufwand: gering

Brauchste:
Ganz einfach dieses Rezept, aber ohne Minz-Aroma. Dafür schmeißt du zehn Oreo Kekse in den Mixer und gibst das zum Teig. Drei weitere kannst du schon mal für die Creme klein hackseln. Die Cupcakes backen ca. 20 Minuten bei 175°C.

Du nimmst drei Esslöffel Alsan und einen von einer weichen Margarine, fügst einen Schluck SojaMilch dazu und etwa 90g Puderzucker plus die Oreo-Brösel. Diese Creme kannst du dann formschön oder formhässlich auf den abgekühlten Cupcakes verteilen. Oben drauf noch ein Obst - fertig ist der Zecken-Schreck.



Und weil Sonntag ist, findet ihr mich auch beim Kaffeeklatsch.