Sonntag, 2. September 2012

veganer Heidelbeer - Streusel - Kuchen

Hilft bei: Sport

Und sonst: Sport ist eine feine Sache. Und ich wünschte mir wirklich, ich hätte mehr Lust auf Sport. Oder überhaupt. Es passiert nur selten, dass ich plötzlich los rennen will. Irgendwie bin ich eher so die Leserin. Und die Sitzerin. Das schließt mich natürlich von vorn herein von vielen sozialen Aktivitäten aus. Das ist schade. Warum kann man nicht mal gemeinschaftlich backen?? Mit Sport sind mir einfach auch zu viele unangenehme Dinge verbunden. Die Vor- und Nachbereitung verbrauchen einfach so viel Zeit. Ich müsste mich umziehen, dann bewegen, dann duschen und schon wieder umziehen. Ich müsste erstmal 'hin' zum Sport und muss ja auch wieder weg. Also da sind ja locker ein paar Stunden weg! Wie viel Kuchen ich wohl in dieser Zeit hätte backen können??? Und sind wir doch mal ehrlich: Es hat ja praktisch niemand etwas davon, wenn ich Sport mache. Während Menschen durchaus Freude daran haben, wenn ich etwas backe. Ja, klar mein Körper, der hätte was von Sport. Aber im Ernst: Ich laufe jeden Tag straff 20 Minuten zur Arbeit und wieder zurück. Das ist wahrscheinlich mehr Bewegung täglich als der Durchschnittseuropäer. So. Basta. Würde man ausrechnen, wie viele Glückshormone durch Kuchen ausgelöst werden, kann mir aber keiner mehr was vom Endorphinausstoß beim Sport erzählen. Ach ja, ich bin wirklich Weltklasse darin, mir Ausreden auszudenken, warum es ok ist, keinen Sport zu machen.... z.B. diesen leckeren Streuselkuchen.

Aufwand: Mittel. Also eigentlich gering, aber du musst etwas Geduld haben, da der Hefeteig natürlich gehen muss.

Brauchste:

60ml warme Sojamilch und
15g frische Hefe oder ein halbes Päckchen Trockenhefe plus
etwas Zucker mischen und 20 Minuten gehen lassen.

170g Mehl
40g Zucker
50g geschmolzene Margarine und
1 Ei-Ersatz plus
1 Prise Salz mischen.
Hefemischung bei geben und ordentlich durchkneten. Zur Not kannst du, denke ich, den Ei-Ersat auch einfach weglassen, ich gehe halt gerne auf Nummer sicher.

Den Hefeteig solltest du ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Ich habe immer furchtbar Angst, wenn ich Hefeteig mache, dass er nicht aufgeht. Aber wenn es schön warm ist, sollte das kein Problem sein. Wenn der Teig ungefähr seine doppelte Größe erreicht hat, kannst du den Ofen schon mal auf 180°C vorheizen. Der Teig kommt in eine kleine Blechform (meine ist ca. 30 x 20), die du natürlich vorher eingefettet hast.

170g Mehl
80g Zucker
1 Pck Vanillezucker &
100g Alsana zu Streuseln verkneten.

300g Heidelbeeren und die Streusel auf dem Teig verteilen und ab in den Ofen. Bei Umluft bleibt der Kuchen ca. 25 bis 30 Minuten in der Röhre. Und dann: Sport frei!  Schmecken lassen!


Sonntag, 19. August 2012

vegane Zitruskekse

Hilft bei: zu hohe Temperaturen

Und sonst: Der Blog lebt! Es ist wirklich unglaublich lange her, dass ich etwas gepostet habe. Aber nun ist Schluss mit der Pause. Vergangenes Wochenende habe ich alle Küchenutensilien aus der Heimat in mein neues Domizil gebracht. Es waren zwei große Umzugskisten prall gefüllt mit Zeug, um geilen Scheiß zu machen. Ich weiß, das erste Rezept nach der Pause ist nun wirklich nichts Außergewöhnliches. Ihr habt wohl mehr erwartet!? Es sind aber leider ungefähr 40 Grad da draußen. Ich finde, es ist schon eine enorme Leistung, dass ich mich überhaupt bewegt habe!!

Aufwand: sehr gering, außer es ist dir schon zu viel eine Zitrone zu reiben

Brauchste:
110g Alsana
110g (weiche) Margarine  - beides glatt rühren
160g Zucker und
die geriebene Schale einer Zitrone plus deren Saft dazu geben. Das Ganze so lang schlagen, bis es eine geschmeidige Masse ist. Bei den Temperaturen lässt du das am besten von der Küchenmaschine erledigen.

Jetzt nur noch langsam 290g Mehl darunter mischen und schon ist der Teig fertig. Das Schöne an ihm ist, dass er im Ofen nicht verläuft. Man kennt das ja, wenn man zu viele kleine Kekse auf's Blech geplöbt (ich glaube, das Wort gibt's gar nicht, oder?!) hat und am Ende einen einzigen riesigen Keks aus dem Ofen holt. Das passiert hier nicht. Man kann sogar super kitschigen Scheiß kneten. Das kommt so wieder aus dem Ofen raus! Klasse. Da ich aber heute alle unnötigen Bewegungen vermeiden wollte, habe ich, statt etwas Tolles zu kneten, einfach nur Teelöffel große Klekse auf's Blech gegeben.

Dann bin ich doch noch kreativ geworden und habe ein paar Kekse mit Zartbitterschoki beträufelt. Schmelzen musste ich die ja nicht mehr.
Übrigens: Entschuldigt bitte die hässlichen Fotos. Aber das Ladegerät meiner Kamera ist noch in Holland. Mein krasses Smartphone von vor  6 Jahren musste her halten :)


Sonntag, 3. Juni 2012

Vanille-Cupcakes mit veganem Frischkäse-Schoko-Frosting


Hilft bei: Ich will Spätzle

Und sonst: Auf meiner Bewerbungsgespächereise durch Deutschland legte ich vor kurzem einen Zwischenstopp im Schwabenländle ein. Ei jo. Herrlich, dacht ich mir, da kann ich endlich mal original Spätzle essen. Nichts da. Alles hat zu, oder bietet nur mittags die regionale Köstlichkeit (die natürlich  nicht vegan ist...) an. Das fand ich eher schlecht. Ich war sauer!! Gefangen in der Kleinstadt, musste ich dann Nudeln mit Tomatensoße essen. Wow. Der vegetarische Klassiker, der mir zum Hals heraushängt. Aber wenigstens hatte ich ein witziges Hotel. In meinem 5 qm Zimmer hingen Bilder von Rehen und - äh Wiesel oder Marder oder so was. Die Möbel waren aus den 70ern, ein Traum! Die Frau an der Rezeption meinte auch zu mir "I hol g'schwind 's Rausgeld!" Das Rausgeld! Ich piss mir ein. 

Im Westerwald war ich auch schon - da ist aber nichts Spektakuläres passiert und nächste Woche geht's nach Düsseldorf. Eieiei. Bisher habe ich dafür 24h im Zug verbracht. Mein Leben ist schön. Um mal ein bisschen klar zu kommen, musste ich jetzt erstmal fett backen. Veganes Frischkäse-Schokoladen Frosting stand schon lange auf meinem Plan. In Den Haag sind diese eigentlich recht außergewöhnlichen Zutaten auch leicht zu kriegen. Also stand der Sonntagvormittagbeschäftigung nichts mehr im Wege. 

Aufwand: Mittel. Die Cupcakes sind sehr schnell fertig und auch die Creme ist g'schwind gemacht.

Brauchste:
Teig:
225ml Sojamilch mit
1 TL Apfelessig mischen und erstmal ruhen lassen, dann
75ml Sonnenblumenöl
2TL Vanille-Extrakt und
150g braunen Zucker dazugeben.

In einer anderen Schüssel folgende Zutaten mischen:
170g Mehl
2 EL Maizena 
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Prise Salz


Das Flüssige mit dem Trockenem vermischen.
Bei 175°C backen die Teile im vorgeheizten Ofen ca. 22 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen - wenn was am Zahnstocher kleben bleibt, müssen sie noch kurz in der Küchenhölle verweilen.

Creme:
55g Alsana (oder andere feste vegane Margarine) und
65g veganen Frischkäse (ich habe dieses Toffutizeugs genommen) mit einer Gabel gut vermischen, bis es fast glatt ist.
35g vegane, weiße, geschmolzene Schokolade dazu und richtig glatt rühren.
200Puderzucker beimischen und lange lange lange rühren, bis ein wunderbar süßes, klebriges Frosting entsteht. 

Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, kannst du die Creme nach Belieben auf die Deckel geben, ein bisschen Deko drüber und fertig. Bei mir gab es gehackte Mandeln und Erdbeeren dazu. Jammy!!!





Montag, 14. Mai 2012

Hafer-Apfel-Puffer

Hilft bei: Heiratsantrag

Und sonst: Vor ungewollten Heiratsanträgen und anderen unangenehmen Begebenheiten schützt sich Frau am besten mit einem MP3-Player. Stöpsel rein und schon 'unansprechbar'. Mit dem alltäglichen Desaster, dass die Stöpselkabel schön verwurstet sind, sind wahrscheinlich alle Musiksüchtigen vertraut. Ich ging also los und musste die Schnüre entknoten. Kaum zwei Sekunden aus der Arbeitstür heraus, wurde ich direkt auf Englisch von der Seite über das schöne Wetter informiert. Ja, meinte ich, nice sunshine. Das war der Fehler. Ich hätte nicht freundlich sein dürfen. Die nächsten sieben Minuten hatte ich also Begleitung auf dem Weg zur Straßenbahn. Er kommt aus Indien und da ist es schön warm und er lädt mich jetzt auch direkt nach Mumbai ein. Haha. Ok. Bis dahin war es lustig. Dann kam die Frage, wie ich heiße und wie mein Facebook-Name wäre. Meine Antwort: You wanna know a lot of things - I don't wanna make new friends. Ja ich weiß, ein bisschen fies. Aber ehrlich. Ihn schien das allerdings weniger zu stören. Er kündigte an, nächste Woche bei mir auf Arbeit vorbei zu kommen und mir einen Antrag zu machen. Vorher meinte er noch, er hätte eher gedacht, ich wäre aus Polen und nicht aus Schärmany. Aha.

Aufwand: Sehr gering, außer für dich ist es schon zu anstrengend, einen Apfel zu reiben.

Brauchste: 
75g Haferflocken (die feinen, die so schnell kochen)
50g Mehl
2 EL brauner Zucker
1 saurer Apfel, gerieben
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
100ml Apfelsaft
2 EL Öl

Alle Zutaten ordentlich mischen, bis eine leckere klebrige Masse entsteht. Dann in einer Pfanne mit Öl langsam braten, bis die Teile von beiden Seiten schön braun und knusprig sind.

Und fertig ist das hochzeitsfreie Frühstück. Bei mir gab es noch SojaVanilleJoghurt mit Mango und Agavennektar. Jammy jammy.

Sonntag, 6. Mai 2012

vegane gefüllte OrangenCupCakes

Hilft bei: Grippe

Und sonst: Eigentlich habe ich es erwartet, aber dass es gleich so hart kommt, hätte ich nicht gedacht. Es hat mich erwischt. Lecker Grippe. Lecker Husten und verstopftes Hirn und verstopfte Ohren und alles miii und mähh. Und vor allem bedeutet krank sein eins: Sinnlos nichts tun. Ich hasse es.
Heute allerdings habe ich mit Hilfe meiner Schwester (whoop whoop) wieder etwas Leckeres und vor allem auch etwas Gesundes gebacken. Es beinhaltet viel Vitamin C - zumindest bilde ich mir das ein. Keine Ahnung, ob es das nicht eigentlich 'raus bäckt'. Was aber sicher ist, ist dass da eine Menge Zucker drin ist und den hat ein kranker Mensch auch sehr dringend nötig - als Energiequelle!

Aufwand: Mittel. Du solltest viel Geduld haben. Denn alles muss immer erstmal abkühlen, bevor es weiter geht.

Brauchste:
Als erstes muss der Pudding vorbereitet werden. Der wird später in die CupCakes 'geschmiert'.
Dazu brauchst du:
60ml frisch gepresster O-Saft (ca. 1 1/2 Orangen)
90ml SojaMilch
1 1/2 EL Stärke (ich benutze dieses 'Arrowroot'-Zeug, ich nehme aber an, da geht auch die gute alte Kartoffelstärke oder Maizena)
25g Zucker
Das alles mischen und in einem kleinen feuerfesten Topf auf mittlerer Hitze warm werden lassen. Und um Gottes Willen NIEMALS aufhören zu rühren (das geht am besten mit einer Gabel). Wenn die Masse dick wird, die Temperatur weiter runter drehen und noch einmal vier Minuten weiter rühren, bis es aussieht wie Pudding. Runter vom Feuer,
1 EL Orangenschale hinzu und
schön eine Minute weiter rühren und sobald es nicht mehr dampft, ab in den Kühlschrank für mindestens 45 Minuten.

Dann geht es weiter mit den Küchlein:
120ml frisch gepressten O-Saft (ca. 3 Orangen)
180ml SojaMilch
80ml Sonnenblumenöl
150g Zucker
Diese Zutaten mischen, bis sie sich gut verbunden haben. In einer separaten Schüssel diese vier Zutaten mischen:
185g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Prise Salz
Das Ganze löffelweise unter die Zuckermischung geben.
1 EL Orangenschale dazu geben und fertig ist der Teig. Ab in die Förmchen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 22 Minuten backen.

Wenn die Kuchen und der Pudding kalt genug sind,
kann es weiter gehen.
Mit einem Messer schneidest du Löcher in die Kuchen und füllst sie mit Pudding.

Oben drauf kommt noch Schokoladenglasur:
50ml Sojamilch erhitzen und in einer neuen Schüssel über
100g Schokoladenstückchen gießen. Schön lang rühren, bis sich alles aufgelöst hat und eine dicke fette Schokocreme entstanden ist. Je nach dem was du zu Hause hast, solltest du noch 2 Teelöffel Sirup dazu geben. Ich habe Zuckerrübe und Agave genommen.

Diese Glasur verteilst du nun nicht zu knapp auf den CupCakes. Ein bisschen Deko, eine halbe Stunde Kühlschrank und dann: Losgenascht!


Samstag, 21. April 2012

vegane Kirschexplosion

Hilft bei: Kopfexplosion

Und sonst: Ja, mein Kopf war in letzter Zeit immer knapp vorm Explodieren. Das lag wahrscheinlich am zu hohen workload. Da ich aber heute keine Lust habe, euch vollzujammern, schreibe ich doch mal lieber was über tolle Begegnungen. Zum Beispiel am Freitag Nachmittag in der Straßenbahn. Eine Frau steigt ein. Sie sieht aus wie 50, ist aber wahrscheinlich erst 30 - und hochschwanger. Erst dachte ich, na gut es gibt einfach Leute, die fertig aussehen und schlecht gekleidet sind. Als die nette Frau, die auch noch neben mir saß (es war übrigen 17Uhr), zwei Nasen Püderchen schnupfte, wusste ich allerdings, woher das 'Gesicht' kam. Dann drehte sie sich ganz in Ruhe einen Joint und schaffte es nach zwei Versuchen, die Bahn zu verlassen. Junge, Junge, Junge. Da war mir gleich etwas anders - irgendwie traurig. Bin ich da zu sensibel? Ist das normal in einer 'Großstadt'? Das ist nichts für meine Nerven, da brauche ich gleich Zucker! Und deshalb habe ich heute gebacken. Neben dieser geilen Torte auch noch Cookies, deren Zubereitung ich aber ein anderes Mal poste...

Aufwand: Für ungeübte Hände sicherlich hoch, in meinen Kategorien eher mittel. Dadurch, dass man zwei Kuchen bäckt, muss man auch keine Teile schneiden!

Brauchste:
Der Teig:
235g Mehl
320g Zucker
85g Kakaopulver
1 1/2 TL Natron
1 1/2 TL Backpulver
Prise Salz
--- Das alles in einer großen Schüssel mischen!
155g Sojajoghurt
230ml Schokosojamilch (normale geht auch)
115ml Öl und wer hat
2 TL Vanilleessenz
--- Das auch alles schön vermischen. Dann nach und nach das Flüssige mit dem Trockenen vermengen. Wenn alles gut aussieht
230 ml kochendes Wasser
dazu geben. Es entsteht ein ziemlich flüssiger und verdammt schokoladiger Teig. Der sollte zu gleichen Teilen in zwei 20cm Backformen verteilt werden. Ich nehme jetzt mal stark an, dass nicht jeder zwei hat. Man könnte auch unterschiedlich große Formen nehmen, dann entsteht eine Stufentorte - ist auch schön! Da weiß ich aber nicht genau, wie hoch dann jeweils die Backzeit ist. Bei den kleinen Formen, müssen die Dinger bei 180°C ca. 40 Minuten in den Ofen. UND: Niemals die Stäbchenprobe vergessen!

Die Creme:
60g vegane dunkle geschmolzene Schokolade mit
105g Sojamargarine zu einer cremigen Masse rühren.
300g Puderzucker dazu und fertig ist das, was eindeutig Karies macht. Diese Creme kommt zwischen die zwei Schichten (auf dem Foto, sieht man etwas Helles zwischen den Kuchenhälften, ich hatte noch etwas Vanillecreme über und habe die genommen....) und auch überall sonst hin.

Die Kirschen:
3 EL Maizena mit
dem Saft einer halben Limette und
75g Zucker in einem kleinen Topf gut verrühren, bis alle Klumpen weg sind.
300g gefrorene Kirschen plus
75ml Wasser dazu. Diese Mischung muss unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten kochen. Ich habe scheinbar zu wenig Maizena rangemacht, weshalb das Zeug etwas zu flüssig war. Aber, kein Problem, ich find's trotzdem geil. Also, die Kirschen auf die Torte und fertig ist die Explosion.

Achtung! Das ist wirklich extrem süß!! Lecker also!



Samstag, 31. März 2012

Schnaps im Kuchen

Hilft bei: zu schnell betrunken

Und sonst: Kinder, es ist soweit. Ich bin von zwei Gläsern Wein total straff. Und warum? Ja genau, weil ich statt fleißig Wein trinken, jetzt abends ins Bett gehen muss um früh aufzustehen. Also nur wegen der schrecklichen Lebensplanung und des Geldverdienens. Uiuiuiui... Damit meine Leber nicht irgendwann völlig verhungert, habe ich ein Schnapsgebäck gemacht. Es schmeckt nach Mexiko. Nach Sommer, Feierei und guter Laune (jetzt dreh ich langsam durch...)

Aufwand: minimal. Die Cupcakes müssen allerdings erstmal abkühlen, bevor die Creme draufkommt. Etwas Geduld ist also gefragt. Und: Der himmlische Schnapsgeschmack entfaltet sich erst mit der Zeit. Nach zwei Stunden schmeckt es erst richtig geil.

Brauchste: 
60ml Limettensaft
abgeraspelte Schale von ca. 2 Limetten
220ml Sojamilch
2 EL Tequila
60ml Öl
-- mischen

180g Rohrzucker
180g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
-- mischen
Das Flüssige nach und nach mit dem Trockenem verrühren, in Muffinförmchen füllen und bei 180°C ca. 26 Minuten backen.

Während die Dinger abkühlen, dir Creme vorbereiten!
30g Alsana
2 EL Tequila
3 EL Limettensaft
130g Puderzucker
zu einer feinen Creme verrühren. Wer hat, kann noch grüne Farbe drunter mischen.
Ich muss ja zugeben, der optische Kracher sind die Cupcakes sicher nicht. Aber hier geht es wirklich um den Geschmack!!

Prost!