Sonntag, 3. Juni 2012

Vanille-Cupcakes mit veganem Frischkäse-Schoko-Frosting


Hilft bei: Ich will Spätzle

Und sonst: Auf meiner Bewerbungsgespächereise durch Deutschland legte ich vor kurzem einen Zwischenstopp im Schwabenländle ein. Ei jo. Herrlich, dacht ich mir, da kann ich endlich mal original Spätzle essen. Nichts da. Alles hat zu, oder bietet nur mittags die regionale Köstlichkeit (die natürlich  nicht vegan ist...) an. Das fand ich eher schlecht. Ich war sauer!! Gefangen in der Kleinstadt, musste ich dann Nudeln mit Tomatensoße essen. Wow. Der vegetarische Klassiker, der mir zum Hals heraushängt. Aber wenigstens hatte ich ein witziges Hotel. In meinem 5 qm Zimmer hingen Bilder von Rehen und - äh Wiesel oder Marder oder so was. Die Möbel waren aus den 70ern, ein Traum! Die Frau an der Rezeption meinte auch zu mir "I hol g'schwind 's Rausgeld!" Das Rausgeld! Ich piss mir ein. 

Im Westerwald war ich auch schon - da ist aber nichts Spektakuläres passiert und nächste Woche geht's nach Düsseldorf. Eieiei. Bisher habe ich dafür 24h im Zug verbracht. Mein Leben ist schön. Um mal ein bisschen klar zu kommen, musste ich jetzt erstmal fett backen. Veganes Frischkäse-Schokoladen Frosting stand schon lange auf meinem Plan. In Den Haag sind diese eigentlich recht außergewöhnlichen Zutaten auch leicht zu kriegen. Also stand der Sonntagvormittagbeschäftigung nichts mehr im Wege. 

Aufwand: Mittel. Die Cupcakes sind sehr schnell fertig und auch die Creme ist g'schwind gemacht.

Brauchste:
Teig:
225ml Sojamilch mit
1 TL Apfelessig mischen und erstmal ruhen lassen, dann
75ml Sonnenblumenöl
2TL Vanille-Extrakt und
150g braunen Zucker dazugeben.

In einer anderen Schüssel folgende Zutaten mischen:
170g Mehl
2 EL Maizena 
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Prise Salz


Das Flüssige mit dem Trockenem vermischen.
Bei 175°C backen die Teile im vorgeheizten Ofen ca. 22 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen - wenn was am Zahnstocher kleben bleibt, müssen sie noch kurz in der Küchenhölle verweilen.

Creme:
55g Alsana (oder andere feste vegane Margarine) und
65g veganen Frischkäse (ich habe dieses Toffutizeugs genommen) mit einer Gabel gut vermischen, bis es fast glatt ist.
35g vegane, weiße, geschmolzene Schokolade dazu und richtig glatt rühren.
200Puderzucker beimischen und lange lange lange rühren, bis ein wunderbar süßes, klebriges Frosting entsteht. 

Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, kannst du die Creme nach Belieben auf die Deckel geben, ein bisschen Deko drüber und fertig. Bei mir gab es gehackte Mandeln und Erdbeeren dazu. Jammy!!!





Montag, 14. Mai 2012

Hafer-Apfel-Puffer

Hilft bei: Heiratsantrag

Und sonst: Vor ungewollten Heiratsanträgen und anderen unangenehmen Begebenheiten schützt sich Frau am besten mit einem MP3-Player. Stöpsel rein und schon 'unansprechbar'. Mit dem alltäglichen Desaster, dass die Stöpselkabel schön verwurstet sind, sind wahrscheinlich alle Musiksüchtigen vertraut. Ich ging also los und musste die Schnüre entknoten. Kaum zwei Sekunden aus der Arbeitstür heraus, wurde ich direkt auf Englisch von der Seite über das schöne Wetter informiert. Ja, meinte ich, nice sunshine. Das war der Fehler. Ich hätte nicht freundlich sein dürfen. Die nächsten sieben Minuten hatte ich also Begleitung auf dem Weg zur Straßenbahn. Er kommt aus Indien und da ist es schön warm und er lädt mich jetzt auch direkt nach Mumbai ein. Haha. Ok. Bis dahin war es lustig. Dann kam die Frage, wie ich heiße und wie mein Facebook-Name wäre. Meine Antwort: You wanna know a lot of things - I don't wanna make new friends. Ja ich weiß, ein bisschen fies. Aber ehrlich. Ihn schien das allerdings weniger zu stören. Er kündigte an, nächste Woche bei mir auf Arbeit vorbei zu kommen und mir einen Antrag zu machen. Vorher meinte er noch, er hätte eher gedacht, ich wäre aus Polen und nicht aus Schärmany. Aha.

Aufwand: Sehr gering, außer für dich ist es schon zu anstrengend, einen Apfel zu reiben.

Brauchste: 
75g Haferflocken (die feinen, die so schnell kochen)
50g Mehl
2 EL brauner Zucker
1 saurer Apfel, gerieben
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
100ml Apfelsaft
2 EL Öl

Alle Zutaten ordentlich mischen, bis eine leckere klebrige Masse entsteht. Dann in einer Pfanne mit Öl langsam braten, bis die Teile von beiden Seiten schön braun und knusprig sind.

Und fertig ist das hochzeitsfreie Frühstück. Bei mir gab es noch SojaVanilleJoghurt mit Mango und Agavennektar. Jammy jammy.

Sonntag, 6. Mai 2012

vegane gefüllte OrangenCupCakes

Hilft bei: Grippe

Und sonst: Eigentlich habe ich es erwartet, aber dass es gleich so hart kommt, hätte ich nicht gedacht. Es hat mich erwischt. Lecker Grippe. Lecker Husten und verstopftes Hirn und verstopfte Ohren und alles miii und mähh. Und vor allem bedeutet krank sein eins: Sinnlos nichts tun. Ich hasse es.
Heute allerdings habe ich mit Hilfe meiner Schwester (whoop whoop) wieder etwas Leckeres und vor allem auch etwas Gesundes gebacken. Es beinhaltet viel Vitamin C - zumindest bilde ich mir das ein. Keine Ahnung, ob es das nicht eigentlich 'raus bäckt'. Was aber sicher ist, ist dass da eine Menge Zucker drin ist und den hat ein kranker Mensch auch sehr dringend nötig - als Energiequelle!

Aufwand: Mittel. Du solltest viel Geduld haben. Denn alles muss immer erstmal abkühlen, bevor es weiter geht.

Brauchste:
Als erstes muss der Pudding vorbereitet werden. Der wird später in die CupCakes 'geschmiert'.
Dazu brauchst du:
60ml frisch gepresster O-Saft (ca. 1 1/2 Orangen)
90ml SojaMilch
1 1/2 EL Stärke (ich benutze dieses 'Arrowroot'-Zeug, ich nehme aber an, da geht auch die gute alte Kartoffelstärke oder Maizena)
25g Zucker
Das alles mischen und in einem kleinen feuerfesten Topf auf mittlerer Hitze warm werden lassen. Und um Gottes Willen NIEMALS aufhören zu rühren (das geht am besten mit einer Gabel). Wenn die Masse dick wird, die Temperatur weiter runter drehen und noch einmal vier Minuten weiter rühren, bis es aussieht wie Pudding. Runter vom Feuer,
1 EL Orangenschale hinzu und
schön eine Minute weiter rühren und sobald es nicht mehr dampft, ab in den Kühlschrank für mindestens 45 Minuten.

Dann geht es weiter mit den Küchlein:
120ml frisch gepressten O-Saft (ca. 3 Orangen)
180ml SojaMilch
80ml Sonnenblumenöl
150g Zucker
Diese Zutaten mischen, bis sie sich gut verbunden haben. In einer separaten Schüssel diese vier Zutaten mischen:
185g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Prise Salz
Das Ganze löffelweise unter die Zuckermischung geben.
1 EL Orangenschale dazu geben und fertig ist der Teig. Ab in die Förmchen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 22 Minuten backen.

Wenn die Kuchen und der Pudding kalt genug sind,
kann es weiter gehen.
Mit einem Messer schneidest du Löcher in die Kuchen und füllst sie mit Pudding.

Oben drauf kommt noch Schokoladenglasur:
50ml Sojamilch erhitzen und in einer neuen Schüssel über
100g Schokoladenstückchen gießen. Schön lang rühren, bis sich alles aufgelöst hat und eine dicke fette Schokocreme entstanden ist. Je nach dem was du zu Hause hast, solltest du noch 2 Teelöffel Sirup dazu geben. Ich habe Zuckerrübe und Agave genommen.

Diese Glasur verteilst du nun nicht zu knapp auf den CupCakes. Ein bisschen Deko, eine halbe Stunde Kühlschrank und dann: Losgenascht!


Samstag, 21. April 2012

vegane Kirschexplosion

Hilft bei: Kopfexplosion

Und sonst: Ja, mein Kopf war in letzter Zeit immer knapp vorm Explodieren. Das lag wahrscheinlich am zu hohen workload. Da ich aber heute keine Lust habe, euch vollzujammern, schreibe ich doch mal lieber was über tolle Begegnungen. Zum Beispiel am Freitag Nachmittag in der Straßenbahn. Eine Frau steigt ein. Sie sieht aus wie 50, ist aber wahrscheinlich erst 30 - und hochschwanger. Erst dachte ich, na gut es gibt einfach Leute, die fertig aussehen und schlecht gekleidet sind. Als die nette Frau, die auch noch neben mir saß (es war übrigen 17Uhr), zwei Nasen Püderchen schnupfte, wusste ich allerdings, woher das 'Gesicht' kam. Dann drehte sie sich ganz in Ruhe einen Joint und schaffte es nach zwei Versuchen, die Bahn zu verlassen. Junge, Junge, Junge. Da war mir gleich etwas anders - irgendwie traurig. Bin ich da zu sensibel? Ist das normal in einer 'Großstadt'? Das ist nichts für meine Nerven, da brauche ich gleich Zucker! Und deshalb habe ich heute gebacken. Neben dieser geilen Torte auch noch Cookies, deren Zubereitung ich aber ein anderes Mal poste...

Aufwand: Für ungeübte Hände sicherlich hoch, in meinen Kategorien eher mittel. Dadurch, dass man zwei Kuchen bäckt, muss man auch keine Teile schneiden!

Brauchste:
Der Teig:
235g Mehl
320g Zucker
85g Kakaopulver
1 1/2 TL Natron
1 1/2 TL Backpulver
Prise Salz
--- Das alles in einer großen Schüssel mischen!
155g Sojajoghurt
230ml Schokosojamilch (normale geht auch)
115ml Öl und wer hat
2 TL Vanilleessenz
--- Das auch alles schön vermischen. Dann nach und nach das Flüssige mit dem Trockenen vermengen. Wenn alles gut aussieht
230 ml kochendes Wasser
dazu geben. Es entsteht ein ziemlich flüssiger und verdammt schokoladiger Teig. Der sollte zu gleichen Teilen in zwei 20cm Backformen verteilt werden. Ich nehme jetzt mal stark an, dass nicht jeder zwei hat. Man könnte auch unterschiedlich große Formen nehmen, dann entsteht eine Stufentorte - ist auch schön! Da weiß ich aber nicht genau, wie hoch dann jeweils die Backzeit ist. Bei den kleinen Formen, müssen die Dinger bei 180°C ca. 40 Minuten in den Ofen. UND: Niemals die Stäbchenprobe vergessen!

Die Creme:
60g vegane dunkle geschmolzene Schokolade mit
105g Sojamargarine zu einer cremigen Masse rühren.
300g Puderzucker dazu und fertig ist das, was eindeutig Karies macht. Diese Creme kommt zwischen die zwei Schichten (auf dem Foto, sieht man etwas Helles zwischen den Kuchenhälften, ich hatte noch etwas Vanillecreme über und habe die genommen....) und auch überall sonst hin.

Die Kirschen:
3 EL Maizena mit
dem Saft einer halben Limette und
75g Zucker in einem kleinen Topf gut verrühren, bis alle Klumpen weg sind.
300g gefrorene Kirschen plus
75ml Wasser dazu. Diese Mischung muss unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten kochen. Ich habe scheinbar zu wenig Maizena rangemacht, weshalb das Zeug etwas zu flüssig war. Aber, kein Problem, ich find's trotzdem geil. Also, die Kirschen auf die Torte und fertig ist die Explosion.

Achtung! Das ist wirklich extrem süß!! Lecker also!



Samstag, 31. März 2012

Schnaps im Kuchen

Hilft bei: zu schnell betrunken

Und sonst: Kinder, es ist soweit. Ich bin von zwei Gläsern Wein total straff. Und warum? Ja genau, weil ich statt fleißig Wein trinken, jetzt abends ins Bett gehen muss um früh aufzustehen. Also nur wegen der schrecklichen Lebensplanung und des Geldverdienens. Uiuiuiui... Damit meine Leber nicht irgendwann völlig verhungert, habe ich ein Schnapsgebäck gemacht. Es schmeckt nach Mexiko. Nach Sommer, Feierei und guter Laune (jetzt dreh ich langsam durch...)

Aufwand: minimal. Die Cupcakes müssen allerdings erstmal abkühlen, bevor die Creme draufkommt. Etwas Geduld ist also gefragt. Und: Der himmlische Schnapsgeschmack entfaltet sich erst mit der Zeit. Nach zwei Stunden schmeckt es erst richtig geil.

Brauchste: 
60ml Limettensaft
abgeraspelte Schale von ca. 2 Limetten
220ml Sojamilch
2 EL Tequila
60ml Öl
-- mischen

180g Rohrzucker
180g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
-- mischen
Das Flüssige nach und nach mit dem Trockenem verrühren, in Muffinförmchen füllen und bei 180°C ca. 26 Minuten backen.

Während die Dinger abkühlen, dir Creme vorbereiten!
30g Alsana
2 EL Tequila
3 EL Limettensaft
130g Puderzucker
zu einer feinen Creme verrühren. Wer hat, kann noch grüne Farbe drunter mischen.
Ich muss ja zugeben, der optische Kracher sind die Cupcakes sicher nicht. Aber hier geht es wirklich um den Geschmack!!

Prost!



Sonntag, 11. März 2012

vegane Schokoladencreme

Hilft bei: Regen und dunkel

Und sonst: In Den Haag war das Angebot an Tageslicht die letzten Tage eher rar. (Außer heute, da brauchte ich sogar eine Sonnenbrille!!!) Wenn dazu noch eine Mischung aus Sturm und Regen kommt, macht das Leben so richtig viel Spaß. Vor allem morgens, wenn man mit einem 'deutschen' Regenschirm versucht, den 20 minütigen Fußweg ohne nassen Kopf zu überstehen. Hier in Holland wurde von ein paar cleveren Studenten ein Regenschirm erfunden, der nicht 'hochklappt', wenn der Wind drunter pfeift. Ich glaube, das schweineteure Ding muss ich mir auch noch besorgen. Ihr könnt ihn euch hier anschauen. Wenn das Wetter mal wieder zu einem niedrigen Endorphinspiegel führt, empfehle ich euch diese leckere Schokocreme. Mächtig gewaltig ist das Zeug!

Aufwand: Eher gering. Es ist etwas Geduld beim Schokoladenschmelzen gefragt und die Creme muss vor Verzehr noch mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank verweilen.

Brauchste:
300g Seidentofu mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse verarbeiten.
3 EL Agavensirup (Ahorn geht sicherlich auch),
ein bisschen Schnaps (Rum oder Amaretto oder sowas...) und wer hat
1 TL Vanilleextrakt dazu geben und ordentlich mischen.
225g vegane Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und zum Tofu geben. Alles ordentlich rühren, rühren, rühren. In kleine Schälchen füllen und ab in den Kühlschrank. Fertig. Lecker.

Ich habe noch eine Packung gefrorene Früchte mit etwas Maismehl und Agavensirup eingekocht und mit der Creme serviert. Ich finde, es muss auch unbedingt noch etwas Fruchtiges dazu, sonst ist es echt zu krass schokoladig.

Ich hatte schon einmal versucht, mit Seidentofu eine Creme zu machen, die ist aber etwas daneben gegangen. Diese hier hingegen ist wirklich sehr gut und hat auch nicht den typischen Tofu-Getreide-Geschmack.

Reicht ungefähr für sechs Portionen!



Dienstag, 28. Februar 2012

vegane dekadente Schoko-Orangen-Torte



Hilft bei: Arbeitshamsterrad

Und sonst: Im Arbeitshamsterrad gefangen, hab ich nichts zu erzählen. Außer vielleicht, dass diese Torte wirklich suuuuper lecker ist. Ich übertreibe nicht. Die vegane Sachertorte war schon gut, aber diese hier toppt einfach alle Schokotorten, die ich bisher gemacht habe. Da will  ich auch gar nicht, um den heißen Brei drumrum reden. Hier also das Rezept:

Aufwand: Nichts für Zwischendurch oder für Ungeduldige! (Dem aufmerksamen Leser fällt auf: Eine neue Kategorie!)

Brauchste: 
200g Mehl,
35g dunkles Kakaopulver,
200g Rohrzucker,
1 TL Natron
1/2 TL Backpulver und
eine Prise Salz mischen.

45g vegane Schokochips schmelzen und mit
230ml Mandelmilch (zur Not geht sicher auch Sojamilch) und
75ml Öl mischen.
Einen Schuss Apfelessig dazu und kurz stehen lassen.
Wer hat gibt noch einen Teelöffel Vanilleessenz dazu.

Das Trockene schön mit dem Flüssigen vermengen und in eine 24cm Springform füllen. Bei 175°C bäckt das gute Stück ca. 45 Minuten. Schön aufpassen, dass der Kuchen oben nicht anbrennt! Sollte es doch passieren, Alufolie oben drauf legen.

Währenddessen kannst du die Creme vorbereiten:
70g Rohrzucker in einem Topf mit
zwei Esslöffeln Maismehl mischen (Ich könnte mir vorstellen, dass es auch mit Kartoffelmehl funktioniert).
155ml Mandelmilch (oder....) dazu geben und bei mittlerer Hitze schön lange rühren und rühren (ca. 5 Minuten), bis es kocht. Dann dürfte es schon dick geworden sein.
75ml frisch gepressten Orangensaft dazu geben und noch einmal fünf Minuten kochen lassen. Und ja nicht vergessen, zu rühren.
Für den besseren Geschmack noch die abgeraspelte Schale einer Orange dazu und fertig ist die Creme.

Sowohl die Creme als auch der Kuchen müssen erst 100% abgekühlt sein, bis es weiter gehen kann. Das kann schon mal ein Stückchen dauern. Dann ist Fingerspitzengefühl gefragt. Mit einem dünnen Messer, schneidest du den Kuchen in zwei Teile. Schmierst die Creme da rein und machst den Deckel wieder drauf. Das klingt einfach. Ist es aber nicht immer... Mit ein wenig Geduld, sollte es aber funktionieren.

Eigentlich kommt jetzt noch eine selbst gemachte Schokocreme drüber. Ich habe hier aber fertiges veganes Schokofrosting gekriegt. Geiler Scheiß, sag ich euch! Deshalb blieb mir dieser Arbeitsschritt erspart. Für alle, die das nicht haben, hier mein Standardrezept der letzten Sachertorte.

Ja und wer jetzt immer noch Muse hat, schnippelt Orangenscheiben aus einer Orange heraus und verteilt diese möglichst kitschig auf der Torte. Noch ein paar andere Deko-Backartikel und fertig ist der Sonntagskuchen!



Mach das bitte nach! Das ist soooo lecker!