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Sonntag, 11. März 2012

vegane Schokoladencreme

Hilft bei: Regen und dunkel

Und sonst: In Den Haag war das Angebot an Tageslicht die letzten Tage eher rar. (Außer heute, da brauchte ich sogar eine Sonnenbrille!!!) Wenn dazu noch eine Mischung aus Sturm und Regen kommt, macht das Leben so richtig viel Spaß. Vor allem morgens, wenn man mit einem 'deutschen' Regenschirm versucht, den 20 minütigen Fußweg ohne nassen Kopf zu überstehen. Hier in Holland wurde von ein paar cleveren Studenten ein Regenschirm erfunden, der nicht 'hochklappt', wenn der Wind drunter pfeift. Ich glaube, das schweineteure Ding muss ich mir auch noch besorgen. Ihr könnt ihn euch hier anschauen. Wenn das Wetter mal wieder zu einem niedrigen Endorphinspiegel führt, empfehle ich euch diese leckere Schokocreme. Mächtig gewaltig ist das Zeug!

Aufwand: Eher gering. Es ist etwas Geduld beim Schokoladenschmelzen gefragt und die Creme muss vor Verzehr noch mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank verweilen.

Brauchste:
300g Seidentofu mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse verarbeiten.
3 EL Agavensirup (Ahorn geht sicherlich auch),
ein bisschen Schnaps (Rum oder Amaretto oder sowas...) und wer hat
1 TL Vanilleextrakt dazu geben und ordentlich mischen.
225g vegane Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und zum Tofu geben. Alles ordentlich rühren, rühren, rühren. In kleine Schälchen füllen und ab in den Kühlschrank. Fertig. Lecker.

Ich habe noch eine Packung gefrorene Früchte mit etwas Maismehl und Agavensirup eingekocht und mit der Creme serviert. Ich finde, es muss auch unbedingt noch etwas Fruchtiges dazu, sonst ist es echt zu krass schokoladig.

Ich hatte schon einmal versucht, mit Seidentofu eine Creme zu machen, die ist aber etwas daneben gegangen. Diese hier hingegen ist wirklich sehr gut und hat auch nicht den typischen Tofu-Getreide-Geschmack.

Reicht ungefähr für sechs Portionen!



Donnerstag, 5. Januar 2012

Sojamilchreis mit Feigen

Hilft bei: Arbeiten

Und sonst: Der Mensch, also streng genommen auch ich, muss soll ja irgendwann mal arbeiten gehen. Und genau das tue ich momentan. Ich verlasse 7:30 Uhr das Haus und komme 18:00 wieder. Danach platzt mir aus unerfindlichen Gründen der Kopf. So anstrengend ist es eigentlich gar nicht. Ich weiß ja wirklich nicht wie andere Menschen das machen. Ich bin wahrscheinlich tatsächlich nicht für's Arbeitsleben gemacht :) bzw. brauche ich einen Job, den ich in fünf Minuten erreicht habe - ich sollte wohl doch am besten meinen Back-Salon eröffnen!!
Auf jeden Fall komme ich momentan auch nicht dazu, mal was Ordentliches zu backen für euch kleinen Schweinebabys (das ist übrigens wie 'Hasenfuß' ein absolut positives Wort!). Trotzdem sollte es heute mal wieder einen kleinen, leckeren Snack geben. Etwas, das schnell geht, süß ist und nicht viel Zutaten braucht. Denn wie ihr euch denken könnt, bin ich im fiesen Arbeits-Hamsterrad gefangen und habe keine freie Minuten zum Shoppen.

Brauchste:
Ein Packung Fertigmilchreis (Jaaaahhaaa, ich weiß, ich schäme mich ja auch ein bisschen, aber was soll ich machen, was anderes hab ich hier nicht gefunden und es musste ja auch schnell gehen!!)
Diesen bereitest du dann nach Anleitung mit einem Gemisch aus 200ml Bananensoja- und "Normal"sojamilch zu. 
Eine Orange (filetiert), dazu der restliche Saft,
ein paar getrocknete Feigen (klein geschnitten),
zwei Esslöffel Zucker und den
Saft zweier Limetten im Topf ca. 10 Minuten lang erhitzen (immer mal kurz aufkochen lassen).

Und schon ist es fertig, das Dessert. Wer hat, legt noch spät-römische Dekadenz an den Tag und platziert ein Minzblatt als Krönung. 


Es ist süß. Sehr süß. Und das ist auch gut so!