Dienstag, 5. März 2013

Vegane Schokominikuchen mit Pipapo



Hilft bei: Unentschlossenheit

Und sonst: Ich kann mich nie entscheiden. Ob es sich um Obst, Schuhe, Musik, Männer, Bücher oder was-weiß-ich handelt. Ich kann’s einfach nicht. Ein Apfel hat eindeutig mehr Vitamin C, aber die Banane macht so schön satt. Pumps sehen schön aus, aber Sneakers sind so gemütlich. Florence And The Machine ist so wunderbar, aber The Knife ist auch nicht von der Hand zu weisen. Männer sind so ja oder nein oder ich mag Toastbrot. Der Murakami ist echt spannend, aber Kafkas Welt ist vielleicht etwas anspruchsvoller. Als super Ersatzhandlung hat sich da das Backen herausgestellt. Obwohl auch manchmal schon die Entscheidung für ein bestimmtes Rezept schwer fällt. Aber diese Wahl kann ich meistens einfach dem Zutatenbestand überlassen.

Ja, und als ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte, was ich lese, höre, anziehe oder esse – gab es kleine Schokokuchen. Das war tatsächlich eine gute Entscheidung.

Aufwand: gering

Brauchste:
160g Mehl
35g Kakao (ungesüßt)
1TL Natron
1 Prise Salz
sieben und vermischen.

225ml kochendes Wasser
80ml Sonnenblumenöl
1 Schuss Apfelessig
1 TL Vanillepaste (gibt's im Kaufland)
mischen.

Dann das Trockene langsam mit dem Flüssigen vermischen. Der Teig reicht für fünf Muffins und fünf Minitörtchen.

Bei 180°C backen die Teilis ziemlich genau 20 Minuten.

Als nächstes kannst du aus Zitrone und Puderzucker sowie Lebensmittelfarbe einen kitschigen Zuckerguss anrühren. Ich habe den Guss in eine kleine Tüte gefüllt, ein Mini-Loch rein geschnitten und das Muster so auf die Kuchen gebracht.

1 Packung Soyatoo mit Sahnesteif und Vanillezucker aufschlagen und auf die Muffins geben. Den Rest der Sahne mit den Törtchen servieren.

Ein paar tiefgefrorene Himbeeren auftauen und heiß mit Muffins und Kuchen anrichten. Jammy!!!!

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