Sonntag, 6. Januar 2013

veganer Schokokäsekuchen

Hilft bei: Gute Vorsätze

Und sonst; Es ist soweit. Wir haben den Weltuntergang überstanden und können uns auf das Jahr 2013 freuen oder auch nicht. Ich bin kein großer Freund von guten Vorsätzen, denn die sind ja tatsächlich nur dazu da, um sich am Ende des Folgejahres ein schlechtes Gewissen zu machen. Zum Beispiel weiß ich, dass ich Sport machen müsste. Nicht weil ich übergewichtig bin, sondern weil ich einfach völlig im Arsch bin, wenn ich die Treppen zu meiner Wohnung ins Dachgeschoss geschafft habe. Allerdings habe ich ja schon einmal erörtert, dass Sport für mich einfach keine praktikable Lösung ist. Würde ich mir also vornehmen, Sport zu machen, wäre ich nur irgendwann frustriert darüber, dass ich mir Ziele stecke, die ich niemals erreichen kann. Sport machen: da könnte ich mir auch gleich vornehmen, nie wieder zu trinken und jeden Tag um sechs aufzustehen. Völlig absurd. Dann ist mir aber doch noch etwas eingefallen: Nur noch Dinge tun, die ich wirklich tun will. Und so kam es, dass ich vor ein paar Tagen an einer seltsamen Projektarbeit saß und merkte: Ich will das gar nicht. Ich will lieber Kuchen backen. Und das tat ich dann auch. Das Ergebnis: veganer Schokokäsekuchen mit leichter Kaffeenote. Jammy. Der Vorsatz für uns alle sollte lauten: Nur noch geilen Scheiß machen!

Aufwand: Mittel. Die Nüsse müssen ein paar Stunden vor'm Backen in Wasser eingeweicht werden und die kleinen Kuchen sollten vor Verzehr einige Stunden im Kühlschrank ruhen!

Brauchste:
2 kleinere Tarteformen (meine haben 13cm Durchmesser)
125g vegane Kekse (z.B Haferkekse)
50g Alsan

Du musst zunächst die Kekse so fein wie möglich zerbröseln. Entweder du machst das mit den Händen oder du hast irgendein Gerät, welches diese Aufgabe übernimmt. Danach musst du die Alsan schmelzen, über die Brösel gießen, alles schöööön verkneten und in die Formen pressen. Am Anfang sieht es so aus, also würde das niemals funktionieren. Aber glaube mir, das geht. Bei 180°C backen die kleinen Teile ca. 10 Minuten. Danach muss du sie aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

35g Cashewkerne (ungezalzen und ungeröstet) in Wasser ca. 3 Stunden einweichen lassen und dann mit einem Pürierstab pürieren.
190ml Cocosmilch dazu geben und sehr lang mixen, bis die Flüssigkeit ganz wunderbar aussieht.

In einem Topf
125ml Sojamilch,
einen Teelöffel löslichen Kaffee,
einen Teelöffel Agar-Agar und
75g Zucker aufkochen lassen und unter ständigem Rühren ein paar Minütchen bei schwacher Hitze köcheln lassen.
Im Anschluss 30g vegane dunkle Schoki in der Flüssigkeit auflösen und einen halben Teelöffel Vanillepaste (gibt es im Kaufland) dazu geben.

Das ganze dann mit der Cashewpaste zügig vermischen und in die Förmchen füllen. Bei mir ist unten etwas rausgelaufen - aber nicht viel, kann also passieren und ist nicht weiter schlimm. Die veganen Kuchen verweilen dann ca. 5 Stunden im Kühlschrank, bis sie richtig fest sind. Dann musst/darfst/kannst du sie noch kitschig verzieren. Jammy!






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