Samstag, 31. März 2012

Schnaps im Kuchen

Hilft bei: zu schnell betrunken

Und sonst: Kinder, es ist soweit. Ich bin von zwei Gläsern Wein total straff. Und warum? Ja genau, weil ich statt fleißig Wein trinken, jetzt abends ins Bett gehen muss um früh aufzustehen. Also nur wegen der schrecklichen Lebensplanung und des Geldverdienens. Uiuiuiui... Damit meine Leber nicht irgendwann völlig verhungert, habe ich ein Schnapsgebäck gemacht. Es schmeckt nach Mexiko. Nach Sommer, Feierei und guter Laune (jetzt dreh ich langsam durch...)

Aufwand: minimal. Die Cupcakes müssen allerdings erstmal abkühlen, bevor die Creme draufkommt. Etwas Geduld ist also gefragt. Und: Der himmlische Schnapsgeschmack entfaltet sich erst mit der Zeit. Nach zwei Stunden schmeckt es erst richtig geil.

Brauchste: 
60ml Limettensaft
abgeraspelte Schale von ca. 2 Limetten
220ml Sojamilch
2 EL Tequila
60ml Öl
-- mischen

180g Rohrzucker
180g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
-- mischen
Das Flüssige nach und nach mit dem Trockenem verrühren, in Muffinförmchen füllen und bei 180°C ca. 26 Minuten backen.

Während die Dinger abkühlen, dir Creme vorbereiten!
30g Alsana
2 EL Tequila
3 EL Limettensaft
130g Puderzucker
zu einer feinen Creme verrühren. Wer hat, kann noch grüne Farbe drunter mischen.
Ich muss ja zugeben, der optische Kracher sind die Cupcakes sicher nicht. Aber hier geht es wirklich um den Geschmack!!

Prost!



Sonntag, 11. März 2012

vegane Schokoladencreme

Hilft bei: Regen und dunkel

Und sonst: In Den Haag war das Angebot an Tageslicht die letzten Tage eher rar. (Außer heute, da brauchte ich sogar eine Sonnenbrille!!!) Wenn dazu noch eine Mischung aus Sturm und Regen kommt, macht das Leben so richtig viel Spaß. Vor allem morgens, wenn man mit einem 'deutschen' Regenschirm versucht, den 20 minütigen Fußweg ohne nassen Kopf zu überstehen. Hier in Holland wurde von ein paar cleveren Studenten ein Regenschirm erfunden, der nicht 'hochklappt', wenn der Wind drunter pfeift. Ich glaube, das schweineteure Ding muss ich mir auch noch besorgen. Ihr könnt ihn euch hier anschauen. Wenn das Wetter mal wieder zu einem niedrigen Endorphinspiegel führt, empfehle ich euch diese leckere Schokocreme. Mächtig gewaltig ist das Zeug!

Aufwand: Eher gering. Es ist etwas Geduld beim Schokoladenschmelzen gefragt und die Creme muss vor Verzehr noch mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank verweilen.

Brauchste:
300g Seidentofu mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse verarbeiten.
3 EL Agavensirup (Ahorn geht sicherlich auch),
ein bisschen Schnaps (Rum oder Amaretto oder sowas...) und wer hat
1 TL Vanilleextrakt dazu geben und ordentlich mischen.
225g vegane Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und zum Tofu geben. Alles ordentlich rühren, rühren, rühren. In kleine Schälchen füllen und ab in den Kühlschrank. Fertig. Lecker.

Ich habe noch eine Packung gefrorene Früchte mit etwas Maismehl und Agavensirup eingekocht und mit der Creme serviert. Ich finde, es muss auch unbedingt noch etwas Fruchtiges dazu, sonst ist es echt zu krass schokoladig.

Ich hatte schon einmal versucht, mit Seidentofu eine Creme zu machen, die ist aber etwas daneben gegangen. Diese hier hingegen ist wirklich sehr gut und hat auch nicht den typischen Tofu-Getreide-Geschmack.

Reicht ungefähr für sechs Portionen!