Sonntag, 12. Februar 2012

vegane Pancakes II

Hilft bei: Gedanken an graue Bahnfahrten

Und sonst: Tägliches Bahnfahren durch die Den Haager Ghettos hat bei mir ein besonders schönes Bild der Stadt entstehen lassen. 'Guten Morgen Den Haag, du kannst so hässlich sein, so dreckig und grau' Ich bin sowieso ein großer Fan öffentlicher Verkehrsmittel. Jetzt, da ich alle sozialen Schichten der Stadt auf Schienen durchfahre, erst recht. Ich habe schon ein System entwickelt, wie ich Personen zuordne anhand ihrer Ein- und Ausstiegshaltestellen. Über den Fakt, dass ich morgens im Ghetto einsteige und ganz 'oben' aussteige und abends eben genau andersherum, denke ich lieber nicht... So kann man sich den sozialen Aufstieg auch vorstellen. Eine halbe Stunde in der Straßenbahn sitzen, hat aber auch seine Vorteile. Ein kleines Nickerchen, nach meinem 20 minütlichen 'Morgenspaziergang' zur Haltestelle, ist doch was Feines. Außer man verpennt es, auszusteigen. 
Jetzt aber mal im ernst. Ich finde Den Haag ist gleich nach Rotterdam die zweithässlichste Stadt der Niederlande. Ich bin das wunderschöne und niedliche Groningen gewohnt. Besinnlich und studentisch im  Norden. Aber gut, wenn man eben immer nur durch's 'Arbeiterviertel' fährt, kriegt man auch keinen besonders guten Eindruck. Da wird geschrien, gespuckt, gestunken und randaliert in der Straßenbahn. Einfach den MP3-Player einstöpseln und Hirn ausschalten - das ist mein Rezept dagegen. Um sonntags Morgen nicht schon an die graue Bahnfahrt am nächsten Tag zu denken, mache ich immer PanCakes. Heute allerdings eine neue Variante. Mein letzter PanCake-Post beinhaltet Sojajoghurt. Dieses Rezept funktioniert ohne Schnickschnack.


Brauchste: 
220g Mehl mit
1 EL Stärke,
2 TL Backpulver,
1 TL Natron,
einer Prise Salz und 
25g Zucker mischen.
250 ml Sojamilch und
1 TL Vanilleessenz zu geben und auf Raketenstufe schön geschmeidig rühren.

Anbraten. Fertig. Lecker!

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