Montag, 24. Oktober 2011

veganes Apfelbrot


Hilft bei: Kater

Und sonst: Es gibt Abende, an die hat man einfach keine Erwartungen und am nächsten Tag muss man immer noch lachen, weil tausend absurde und lustige Sachen passiert sind. Samstagabend war so ein Abend. Ich war müde und wollte demnach eigentlich spätestens um Mitternacht in der Kiste liegen. Da ich aber jung bin und es zu meinen stereotypen Verhaltensweisen gehören sollte auf stickige, dreckige und laute Partys zu gehen, habe ich mich doch nicht für’s Bett entschieden. Ich dachte mir, naja bis drei Uhr kann ich schon mal ein bisschen das Tanzbein schwingen. Da wusste ich noch nicht, dass es statt um drei um acht werden soll, und dass ich zwischen verschiedenen Lokalitäten wechseln werde. Für Berliner Großstadtmietzen ist das natürlich nichts Besonderes. Für Jenaer und vor allem für meine Verhältnisse (insbesondere in letzter [Prüfungs]Zeit) aber durchaus etwas ungewöhnlich. Hinzu kommt, dass ich durch die ganzen doofen Prüfungen natürlich total aus der Übung bin/war. „Man is ja och nüscht mehr jewöhnt.“ The day after ist natürlich immer ganz besonders schön. Ich hatte samstags schon Vorbereitungen für ein Apfelbrot getroffen. Das hieß, ich musste es unbedingt am Sonntag backen. Das passte eigentlich nicht zu meinem „Zustand“ – aber da ich nicht wollte, dass das gute Zeug vergammelt, zwang ich mich zu körperlicher Ertüchtigung (in diesem Fall meine ich damit jegliche Bewegungen, die vom Liegen und Fernbedienungdrücken abweichen…). Schlecht war die ganze Aktion nicht, denn erstens habe ich jetzt ein echt leckeres Apfelbrot und zweitens war dieser Tag Dank der Backerei nicht ganz so sinnlos, wie diese Tage normalerweise sind :) 


Brauchste:
Am Abend zuvor:
750g Äpfel schälen und klein schnippeln.
200g braunen Zucker und
120ml Rum darüber geben und über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag hast du eingeweichte Äpfel und viel Saft. Das brauchst du alles!

500g Mehl mit
1 ½ Päckchen Backpulver,
2 TL Zimt und
2 EL ungesüßtem Kakaopulver mischen.

 
Das ganze dann wiederum mit 165g ganzen Haselnüssen verrühren.
Bei 200°C bäckt das Brot ca. 65 Minuten. Falls es oben schon etwas dunkel werden sollte, am Besten Alufolie darauf legen, dann kann es nicht verbrennen. Bei der Stäbchenprobe kann es sein, dass es immer noch etwas schliff ist. Das ist normal, denn das Brot ist sehr saftig!
Ich habe eine Kastenform und eine kleine (20cm) Springform gebraucht und beides vorher mit Backpapier ausgelegt. Sicher ist sicher, nech!?

Man kann dann noch etwas Puderzucker darüber sieben. Als Verschönerung.

Es schmeckt schon etwas winterlich, aber bei den Temperaturen ist das ja auch angebracht. Am geilsten finde ich die ganzen Nüsse da drin. Das macht echt was her.




Also dann: Lasst euch den geilen Scheiß schmecken!!!

 



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