Montag, 8. August 2011

veganer Pflaumenkuchen




Hilft bei: Zukunftsangst

Und sonst: Wer kennt sie nicht, die Zukunftsangst? Ja, klar, Leute die Physik, Jura oder Biochemie studiert haben. Aber die abermillionen Geistes- und Sozialwissenschaftler stehen dann doch nach dem Studium vor der Tatsache, ein wirklich immenses Wissen zu haben, das man fast nirgends einsetzen kann. Die zwei Stellen im Jahr, die den Fähigkeiten entsprechen, werden dann auch nur von 1000 Bewerbern überrannt. Aber ich sage ja immer: Abwarten und Tee trinken und Kuchen essen. Heimlich lieg ich dann nachts im Bett und krieg Schweißausbrüche, weil ich vermutlich für immer in prekären Beschäftigungsverhältnissen feststecken werde, bei denen ich täglich 20 Überstunden mache, mir einen abbreche und alle halbe Jahre den Wohnort wechseln muss. Dementsprechend werde ich niemals sesshaft, werde nie Kinder kriegen oder Hundebabys und bin so schlecht bezahlt, dass ich nur noch Toastbrot essen kann... mähähä. Oh Gott, ich werde nicht mal mehr Zeit oder Geld haben einen ordentlichen Kuchen zu backen. Zum Glück habe ich aber jetzt noch Zeit, bin sesshaft, habe ein Hundebaby und bin in sechs Jahren nur vier Mal umgezogen.

Brauchste:
einen halben Brocken Hefe
mit 100ml warmer Sojamilch und ein bisschen Zucker mischen

diese Mengenge in 250g Mehl geben (vorher so eine Kule in das Mehl machen, dann Hefe rein und ein bisschen vom Mehlrand über die Hefe streuen) und 20Min. an einem warmen Ort gehen lassen.
Danach das Mehl mit
40g Zucker und
15ml Sojamilch plus
55g Margarine und
1 Ei-Ersatz (Ich hab noch eine Prise Zimt untergemischt) verkneten und wieder 20Min. gehen lassen. Dann auf ein kleines Blech verteilen und ungefähr
1kg in Hälften geschnittene Pflaumen darauf verteilen und noch etwas Zucker über eben jene streuen.
Ab in den Ofen und bei 200°C ca. 30Min. backen lassen.

Und dann: Jammy. 

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