Montag, 19. Dezember 2011

vegane Kokosmakronen und Vanillekipferl


Hilft bei: Weihnachtsstress

Und sonst: Ich könnte jetzt ein paar tolle Konsumtipps loswerden. Mach ich aber nicht. Ihr müsst euch schon selber was einfallen lassen. Da ich die Queen of selbstgemachte Geschenke bin, fällt mir das natürlich nicht sonderlich schwer, meine Mitmenschen glücklich zu machen. Ich beobachte außerdem ein ganzes Jahr lang, worauf die Leute anspringen und Weihnachten ziehe ich dann das Ass aus dem Ärmel. Na gut, ich gebe zu, letztes Jahr hatte ich nicht sonderlich viel Zeit über solche Dinge nachzudenken. Aber ich hab trotzdem schöne Sachen gefunden oder gemacht/hergestellt. Leider kann ich ja jetzt hier noch nicht verraten, was all die lieben Schweinebabys geschenkt bekommen, sonst ist ja die Überraschung versaut. Apropos Geschenke, weil ich, Moni Monaco, meinen Abschluss (wuhuuu, jipppi, yeahhhh!) gemacht habe, wollen meine Eltern mir unbedingt was schenken, das ich später mal meinen Menschen- oder Hundekindern zeigen kann „Des hamm mir de Omma und der Oppa damals 2011 zum Abschluss jeschenkt“. Mir fällt einfach nichts ein. Goldener Ring. Fette Uhr. Montblanc Füller. Pfff. Alles nicht wirklich meine Geschmacksrichtung… IPad, Smartphone etc. – Puhhh, wat soll ich damit machen? – Damit kann ich ja gar nichts backen!! Vielleicht fällt euch was ein?? Was wird denn da noch so traditionell verschenkt? Und bedenkt: Ich bin unmusikalisch, also eine Stradivari lohnt sich nicht und Urlaub is erstmal gestrichen für das nächste halbe Jahr, die Silvesterreise nach New York kann es also auch nicht sein… Da fällt mir was ein - ein geiler, gut-bezahlter Job wäre klasse!!!
So lange ihr darüber nachdenkt, was Moni glücklich machen könnte, hier erstmal etwas, das euch ganz sicher glücklich macht:

I – vegane Kokosmakronen
„Janz einfach!“

Brauchste:
200g Kokosraspeln
150g Puderzucker
2 Ei-Ersatz
2 EL SojaSaane
kleine Oblaten

Alles zu einer gatschigen Masse (gatschig = klebrig, zerrig, unter best. Umständen auch ekelhaft) verrühren und bei 180°C im vorgeheizten Ofen bei Umluft ca. 18 Minuten backen lassen. Reicht für ein ganzes Blech!

 













Wer ganz verrückt ist, taucht die kleinen fertigen Makrönchen in geschmolzene Zartbitterschokolade!




II – vegane Vanillekipferl
„Och janz einfach!“
 
Brauchste:
320g Mehl
250g Alsana
150g gemahlene Mandeln
1 Ei-Ersatz
1 ausgeschabte Vanilleschote
2 Päckchen Borbon-Vanille-Zucker
80-100g Rohrzucker (je nachdem, wie süß du bist)

Alles zu einer festen Masse verkneten und eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Dann kleine Würste formen und bei 160°C im vorgeheizten Ofen ca. 18 Minuten backen!
Abschließend Puderzucker drauf streuen – fertsch!



Kann man übrigens auch alles verschenken! :) 








Sonntag, 4. Dezember 2011

vegane und zimtige Apfelmuffins


Hilft bei: Regen und grauer Himmel
 
Und sonst: Der Regen lässt schon mal vermuten, wie schrecklich kalt und grau und hässlich der Winter wohl noch werden wird. Denn sind wir mal ehrlich, die Tage des Schlittenfahrens (für mich Schlitten - für alle anderen eben Ski und Snowboard und wie das ganze moderne Zeug heißt...)  im tiefen Schnee bei Sonnenschein sind rar. Meisten kotzt es uns doch an, durch den Matsch zu laufen, mal wieder nasse Füße zu kriegen und sich den Arsch abzufrieren. Und diese Dunkelheit!! Kein Mensch kann das mögen. Außer Leute, die auch kleine Kinder essen. Wenn die Sonne wieder Tage lang auf sich warten lässt und man schon früh nicht mehr weiß, ob es vielleicht doch schon abends ist, dann ist die Winterdepression auch nicht weit. Doch nicht mit mir. Neben ordentlich Glühwein trinken, hilft da nur noch eins: Backen, Backen, Backen (und ins Solarium gehen). 


Brauchste:
240ml Sojamilch mit einem
Schuss Apfelessig mischen und stehen lassen.
1 TL Natron,
1 TL Backpulver,
3 TL Zimt,
1 TL Kakaopulver und
1 Päckchen Vanillezucker dazu geben.
280g Mehl und
100g brauner Zucker dürfen auch nicht fehlen!

Den Teig in die Muffinförmchen füllen.

2 kleine Äpfel schälen und in Stückchen schneiden. Jeweils ca. 3 Apfelstücke in ein Förmchen geben.
Etwas gehobelte Mandel drüber streuen und bei 200°C ca. 18 Minuten backen lassen. Unbedingt Stäbchenprobe machen!
Ai jo. Lecker isch des.

Mittwoch, 30. November 2011

Zimtschnecken - vegan und weihnachtlich


Hilft bei: Ende im Gelände

Und sonst: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Und da ich keine Wurst esse, gibt’s bei mir wenigstens immer nur ein Ende. (Ja - auch ich bin mir der Unlogik dieser Aussage bewusst)
Momentan, in letzter und in nächster Zeit hat und hatte bei mir so ziemlich alles ein Ende. Beste, liebste Uschi im Zimmer nebenan zu Ende. Beziehung zu Ende. Studium zu Ende. Wohnung zu Ende. Alibaba um die Ecke zu Ende. Jena zu Ende. Peppi zu Ende. Familienversicherung zu Ende. Job zu Ende. Alles zu Ende. Ach herje. So viele Enden. Das schreit ja förmlichen nach Kompensation in Form eines enormen Gebäcks. Ein Gebäck in das alles rein gebacken werden kann: Wut, Tränen, verlorene Seelen, Erinnerungen, Aggressionen, Zorn, verfehlte Prüfungen, kaputte Herzen, Versicherungskarten, alte Wohnungsschlüssel und Studentenausweise, Falafel und auch ein paar Hundehaare…
Was macht sich da besser als eine Hefeteigschnecke – jenau jaaar nüscht. Für alle, bei denen gerade nichts zu Ende ist, habe ich das mal mit Zimt vorgetestet. Es schmeckt. Ist sogar ein wenig weihnachtlich und wie gesagt, man kann da alles rein backen – ALLES!

Brauchste:
Für den Teig:
75g Alsana schmelzen und
250ml SojaMilch hinzugeben. (Das sollte schön warm sein) Darin dann
ein bisschen mehr als einen halben Hefewürfel auflösen.
100g Zucker verrühren und
500g Mehl gut verkneten.

Den Hefeteig an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen. Danach drei Mal teilen und jeweils ein großes, dünnes Rechteck ausrollen.

Für die Füllung
Alsana geschmolzen (ca. 80g)
1 TL Zimt
80g Zucker

 

Den Teig mit geschmolzener Margarine bestreichen und ordentlich Zimt-Zucker-Gemisch drüber geben. Das zu einer herrlichen Wurst rollen (herrlich!!!!) und in Stücke schneiden. Mit der Schnittkante nach unten auf’s Blechle – fertig ist der Lack. Noch einmal eine halbe Stunde so stehen lassen und dann in die Röhre.
Und wer will bepinselt die noch ungebackenen Schnecken mit ein wenig SojaSahne.

Bei 220°C im vorgeheizten Ofen backen die Schneckchen ca. 10 Minuten. 




Fröhliches Naschen! 
(Da ich natürlich grad obdachlos bin und mit fremden Öfen backen muss, kann ich auch leider keine Fotos vom Gebäck auf kitschigen Tellern etc. präsentieren ;) )

Urlaubsfotos

Viel zu wenige Fotos habe ich von den französischen Leckerein gemacht. Aber immerhin. Für euch - zum Sabbern.


 Lecker Sarrazin auf den Crepes.
 Diese kleinen Dinger gibt es überall. Man achte auf den Preis. 0,80 € ist der Provinz-Preis, in Paris kostet eins 2,50€.



 Schokoladenkunst - find ich gut. Aber ich würde mich nicht trauen, es zu essen....

Montag, 7. November 2011

Urlaub

Um Burnout vorzubeugen muss ich Urlaub machen. Und das gleich 15 Tage lang.
Ihr kleinen Schweinebabys dürft deshalb nich traurig sein, wenn es jetzt erst einmal weder Kuchen noch Bespaßung á la Moni Monaco gibt.
Es kann allerdings sein, dass ich eventuell einen französischen Ofen teste. Das werde ich hier natürlich gleich kundtun.
Ich werde euch, denke ich, auf jeden Fall mit Fotos französischer Köstlichkeiten beglücken. :)
Und eventuell schaffe ich es, bis nach Monaco zu fahren - meine Heimatstadt, logisch. Das obligatorische Foto vor dem Ortseingangsschild wäre es mir wert.

à bientôt mes petit amis!

Donnerstag, 3. November 2011

vegane Kaffee Muffins


Hilft bei: Smartphones

Und sonst: In letzter Zeit war ich relativ oft im Zug unterwegs und musste Folgendes beobachten: Alle Menschen um mich herum machen seltsame Bewegungen mit ihren Händen. An einem Telefon. Einem Smartphone. Alle! Auch sehr junge und sehr alte Menschen. Außer eben ich. Am Bahnhof, in der Wartehalle oder direkt im Zug, die ganze Fahrt über spielen sie Spiele und schreiben Nachrichten. Und was für Spiele!? So etwas wie Schlittenfahren über Berge und Blasen zerschießen konnte ich beobachten. Bücher, Zeitschriften oder gar Laptops gehören der Vergangenheit, in welcher ich scheinbar feststecke (immerhin habe ich einen Apfel MP3-player und bin nicht völlig raus). Ich fühle mich ein bisschen als würde mir ein wichtiges Körperteil fehlen. Als wäre ich irgendwie beschränkt. Bin ich komisch? Mit meinem Pre-Paid „Vertrag“ und dem abgetragenem Handy meines Vaters? Ich backe, stricke und habe kein IPhone oder IPad. Es stimmt ganz offensichtlich etwas nicht mit mir. Aber ich sage mal so, meine „Umgebung“ scheint’s weniger zu stören, dass es von mir eher mal ein Stück Kuchen als eine neue Highscore im Bubbleblasen-Zerspringen-lassen gibt. Oder einen selbstgemachten Schal. Oder eben geile Süßigkeiten.

Brauchste:
Siehe dieses Rezept. Mit folgenden Änderungen:
Natürlich lässt du erstmal das Pfeffiaroma weg. Dann nimmst du nur 85g Zucker und gibst noch etwas Agaven Nektar dazu. Jetzt noch ein Esslöffel Instant Espresso Pulver drunter mischen und fertig ist der Teig. Das reicht für drei normale Muffins + ein MiniMuffinBlech oder 12 normale Muffins.

Wenn du die MiniDinger hast, lasse sie bei 190°C ca. 12 Minuten im Ofen. Am besten Stäbchenprobe machen. Die großen Dinger backen ca. 19 Minuten.

Für die Creme:
Wie so oft ist die Creme bei mir nach Augenmaß gemacht. Ich kann somit keine super genauen Angaben machen. Ungefähr ein halbes Päckchen SojaSaane mit einer Tüte Sahnesteif und einem Teelöffel Espresso-Instant-Pulver halbwegs fest schlagen auf Raketenstufe. Außerdem Alsana (so ca. 60g) mit Puderzucker zu einer klebrigen Masse verrühren. Dafür eignet sich am allerbesten eine Gabel. Komponente 1 mit Komponente 2 vermischen und hoffen, dass es nicht zu flüssig wird. Am besten die Saane erstmal stückchenweise dazugeben und wenn die Konsistenz gefällt, mit der Zugabe aufhören. Das ganze dann formschön auf die Kuchen drauf, mit einer Mokkabohne garnieren und tataaaaaa, fertig ist der Lack. Apropos Lack, in der Mokkabohne ist E56738 (nein, weiß die Nummer nicht mehr genau) und das bezeichnet Schellack (siehe Wikipedia). Ihr kennt das vielleicht von den alten Schallplatten. Schellack macht, dass das alles so schön glänzt (behaupte ich) und wird mit Hilfe von Läusen gewonnen, die dabei allerdings nicht sterben. Ist also streng genommen nicht vegan. Ja gut ähhh. Wer das nicht mag, macht das Ding einfach runter. Aber ich wette, die meisten mussten es bis dato nicht mal :) 
 

So und wer soll das jetzt alles essen?? ;)


Sonntag, 30. Oktober 2011

Donauwelle



Hilft bei: Erasmusparty.

Und sonst: Wenn nichts los ist, aber der Drang nach Bespaßung groß ist (woaw der Reim is fett), dann kommt es vor, man begibt sich auf Veranstaltungen, die man schnell wieder verlassen will. Dazu gehören Erasmus-Partys. Ich kenne das ja aus eigener Erfahrung. Ich war auch mal Erasmus-Studentin und bin mir über den Sinn dieser Zusammenkünfte im Klaren. Ist ja auch ganz logisch: Man ist neu in der Stadt, kennt sich noch nicht so gut aus und braucht jemanden, der dabei hilft, wieder nach Hause zu finden. Ich hingegen habe einen grandiosen Orientierungssinn und begebe mich da nur aus sozialpsychologischen Gründen hin. Das ist sozusagen ein super Feldexperiment. Nun war ich also die Einheimische und beobachtete die „Neuen“ bei der Balz. Ich stellte schnell fest, dass ich viel zu nüchtern war, um sowohl das Verhalten als auch die Musik zu ertragen. Ich würde die Musik als Mischung aus Bollywood und Balkanbeats beschreiben. Schrecklich sozusagen. Deswegen merke! – wenn nichts los ist, aber der Drang nach Bespaßung groß ist, dann lieber mal nen Kuchen backen. Zum Beispiel Donauwelle. Kann man nur machen, wenn Oma vom Dorf glückliche Eier von glücklichen Hühnern vorbei gebracht hat und wenn man ein bisschen Zeit hat.


Brauchste:
Für die Creme I:
Zunächst eine Tüte Pudding nach Anleitung auch gern mit VanilleSojaMilch fertig machen und zur Seite stellen.

Für den Teig:
375g Alsana mit
230g Zucker schaumig rühren. Nach und nach
6 große Eier dazu geben und weiter schaumig rühren.
250g Mehl mit
2 TL Backpulver mischen und zur Schwabbelmasse geben. Glatt rühren.
Den Teig in zwei gleiche Teile trennen und in die eine Hälfte
3 EL ungesüßtes Schokoladenpulver geben.

Zuerst den hellen Teig auf einem Blech verteilen. Darauf dann den dunklen geben. Man könnte vermuten, dass es da zu Vermischung kommt. Es geht aber ziemlich gut und einfach.
Ein Glas Kirschen abtropfen lassen. Da bleiben für gewöhnlich 350g Kirschen übrig. Diese dann formschön im Teig verteilen.

Dieser bäckt dann bei 175°C 30 Minuten.
Für die Creme II:
Währenddessen
150g Alsana mit
4 EL Puderzucker schaumig schlagen und den Pudding unter heben. Ab in den Kühlschrank.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, die Creme druff schmieren. Jammy. 




Ca. 150g Zartbitterkuvertüre schmelzen und einfach auf dem Kuchen verteilen. Mit einer Gabel, oder wer hat mit so einem Kamm für Torten (keine Ahnung was da der Fachbegriff ist), ein Wellenmuster in die noch flüssige Kuvertüre ziehen, fertig ist die Donauwelle.
Wenn der Kuchen angeschnitten wird, zeigt sich gleich der doppelte Welleneffekt. Durch den zweifarbigen Teig, in den die Kirschen einsinken, entsteht auch „innerhalb“ des Kuchens ein Wellenmuster. 




Dienstag, 25. Oktober 2011

vegane Cookies mit Pekannuss und Schoki


Hilft bei: Freizeit

Und sonst: Hartz IV und der Tag gehört dir. Schön wär’s. Der Tag gehört auf jeden Fall grad mir, aber leider ohne Zuzahlung. Mama und Papa müssen noch her halten und mir meine drei Monate nach-Studium-Urlaub finanzieren. Was macht man so den ganzen lieben langen Tag, wenn man weder Ziel noch Aufgabe hat. Zunächst schlafen bis um 10Uhr. Scheinbar habe ich meine senile Bettflucht überwunden. Ich habe durchgeschlafen!!! Bis 10!!! Wuhuuuu. Ich raste aus. Dann Frühstücken, Duschen und eine Pippirunde mit Peppi. Schwupps ist es um 12. Dann heißt es: Klamotten nähen, stricken, basteln (muharhar) etc. Danach habe ich dann meisten schon wieder Hunger, also gemütliches Mittagbrot. Von 13-14Uhr telefonieren, dann loslaufen zum Kaffeeklatsch bis 16Uhr, danach dann eine große Pippirunde mit Peppi. Und dann musste ich Nüsse knacken mit einem Hammer, da mir das passende Gerät fehlte. Das ging so bis sechs und diente der Zutatengewinnung für jammy Cookies. Erstaunlich ist demnach, dass ich den Tag bisher ohne jeglichen TV Konsum rumgekriegt habe. Dies unterscheidet mich dann wohl doch vom „echten“ Arbeitslosen – der sog. Erwerblosis vulgaris. OBWOHL – ich musste mich ja mit den ganzen Studien zum TV Konsum auseinandersetzen und diese zeigen: zwischen arbeitender und nicht-arbeitender Bevölkerung gibt es keinen Unterschied bezüglich der Sender- oder Formatwahl. Lediglich die zweite Gruppe schaut ca. 13% mehr fern. – Da drücke ich halt ein bisschen den Durchschnitt :)

Brauchste                                                                            
 
280g Mehl mit
150g Zucker,
2 TL Natron und
1 Prise Salz mischen.

250g Alsana und
2 Ei-Ersatz beifügen und zu einer klebrigen Masse vermischen.
Ich hab das Ei-Ersatz Zeug mal fotografiert. So sollte das aussehen. Ganz schön abartig :)
 
70g klein gehackte Pekannüsse und
70g vegane Schokostücke dazu geben und verrühren.

Mit einem Löffel mittel große Kleckse (was für ein schönes Wort) des Teiges auf einem Backblech verteilen. Ich rechne immer acht Cookies pro Blech, weil ich immer Angst habe, dass sie ineinander laufen.
Bei 190°C backen die kleinen Leckereien ca. 15 Minuten.



















 Na dann losgenascht!

Montag, 24. Oktober 2011

veganes Apfelbrot


Hilft bei: Kater

Und sonst: Es gibt Abende, an die hat man einfach keine Erwartungen und am nächsten Tag muss man immer noch lachen, weil tausend absurde und lustige Sachen passiert sind. Samstagabend war so ein Abend. Ich war müde und wollte demnach eigentlich spätestens um Mitternacht in der Kiste liegen. Da ich aber jung bin und es zu meinen stereotypen Verhaltensweisen gehören sollte auf stickige, dreckige und laute Partys zu gehen, habe ich mich doch nicht für’s Bett entschieden. Ich dachte mir, naja bis drei Uhr kann ich schon mal ein bisschen das Tanzbein schwingen. Da wusste ich noch nicht, dass es statt um drei um acht werden soll, und dass ich zwischen verschiedenen Lokalitäten wechseln werde. Für Berliner Großstadtmietzen ist das natürlich nichts Besonderes. Für Jenaer und vor allem für meine Verhältnisse (insbesondere in letzter [Prüfungs]Zeit) aber durchaus etwas ungewöhnlich. Hinzu kommt, dass ich durch die ganzen doofen Prüfungen natürlich total aus der Übung bin/war. „Man is ja och nüscht mehr jewöhnt.“ The day after ist natürlich immer ganz besonders schön. Ich hatte samstags schon Vorbereitungen für ein Apfelbrot getroffen. Das hieß, ich musste es unbedingt am Sonntag backen. Das passte eigentlich nicht zu meinem „Zustand“ – aber da ich nicht wollte, dass das gute Zeug vergammelt, zwang ich mich zu körperlicher Ertüchtigung (in diesem Fall meine ich damit jegliche Bewegungen, die vom Liegen und Fernbedienungdrücken abweichen…). Schlecht war die ganze Aktion nicht, denn erstens habe ich jetzt ein echt leckeres Apfelbrot und zweitens war dieser Tag Dank der Backerei nicht ganz so sinnlos, wie diese Tage normalerweise sind :) 


Brauchste:
Am Abend zuvor:
750g Äpfel schälen und klein schnippeln.
200g braunen Zucker und
120ml Rum darüber geben und über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag hast du eingeweichte Äpfel und viel Saft. Das brauchst du alles!

500g Mehl mit
1 ½ Päckchen Backpulver,
2 TL Zimt und
2 EL ungesüßtem Kakaopulver mischen.

 
Das ganze dann wiederum mit 165g ganzen Haselnüssen verrühren.
Bei 200°C bäckt das Brot ca. 65 Minuten. Falls es oben schon etwas dunkel werden sollte, am Besten Alufolie darauf legen, dann kann es nicht verbrennen. Bei der Stäbchenprobe kann es sein, dass es immer noch etwas schliff ist. Das ist normal, denn das Brot ist sehr saftig!
Ich habe eine Kastenform und eine kleine (20cm) Springform gebraucht und beides vorher mit Backpapier ausgelegt. Sicher ist sicher, nech!?

Man kann dann noch etwas Puderzucker darüber sieben. Als Verschönerung.

Es schmeckt schon etwas winterlich, aber bei den Temperaturen ist das ja auch angebracht. Am geilsten finde ich die ganzen Nüsse da drin. Das macht echt was her.




Also dann: Lasst euch den geilen Scheiß schmecken!!!

 



Dienstag, 18. Oktober 2011

veganer AppleCrumble


Hilft bei: Erkältung

 
Und sonst: Taataaa. Die letzte Prüfung liegt hinter mir. Verrückt ist das. Da zittert man, wird verrückt, beißt sich die Fingernägel ab und so weiter und dann ist es plötzlich vorbei. Wahnsinn. Die besten sechs Jahre meines Lebens wurden mit „sehr gut“ beendet. Das macht mich schon ziemlich sentimental. Ganz und gar fies ist natürlich, dass der Körper die Situation richtig einschätzt, wenn er feststellt: „Ui ich hab nüscht mehr zu tun, jetzt kann ich endlich krank werden.“ Die obligatorische Nach-Stress-Erkältung ist da.
Aber nicht mit mir. Ihr kennt das ja noch aus dem Englisch Unterricht „An Apple A Day Keeps The Doctor Away“ Neben Ingwertee mit Zitrone und Honig muss deshalb auch der Apfel her. Und da ich mal etwas Neues ausprobieren wollte, gibt es AppleCrumble. Und Leute, das ist richtig geiler Scheiß.

Brauchste:

500g Äpfel
ein Paar Rosinen
ein bisschen Amaretto, man kann auch Rum nehmen
den Saft einer halben Zitrone
175g Mehl
100g Zucker
100g Alsana
etwas Zimt

Zunächst die Äpfel schälen, in Streifen schneiden mit Zitronensaft, Schnappes und Rosinen vermischen und in eine gefettete Auflaufform geben. Aus den restlichen Zutaten Streusel kneten und über die Äpfel geben.
Da ich herausgefunden habe, dass nicht alle Menschen wissen, wie ein Streuselteig aussieht hier mal ein entsprechendes Foto. Der Teig muss eine Mischung aus Knetbarkeit und Krümel sein.

Bei 180°C ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe kann man hier nicht wirklich machen. Es kommt drauf an – ich mag die Streusel etwas „knuspriger“, dann sind es wahrscheinlich auch ein paar Minuten mehr. Einfach mal intuitiv vorgehen! Immerhin gibt es keinen Teig der zu fest oder zu trocken werden kann :)
 Wer Rosinen nicht mag kann diese auch weglassen. Am besten warm essen. Schmeckt wirklich lecker.